„Dan­ke für die­sen gu­ten Mor­gen“

Donauwoerther Zeitung - - An Donau, Lech Und Schmutter -

Zum Ar­ti­kel „Was bim­melt da vom Rat haus run­ter“vom 15. Fe­bru­ar: Es ist be­ru­hi­gend zu wis­sen, dass die­ses blut­rüns­ti­ge Lied über ei­nen mor­den­den Fuchs, der sich je­doch vor ei­nem Jä­ger­ge­wehr fürch­ten soll­te, nicht mehr in Lim­burg er­schallt. Jetzt muss das Auf­räu­men mit sol­chen Glo­cken­spie­len auch in Do­nau­wörth statt­fin­den. Was hö­re ich da? „Nun dan­ket all“, „Gib uns Frie­den“, „Lo­bet und prei­set ...“, lau­ter den Bür­ger be­vor­mun­den­de An­wei­sun­gen. Aber auch der Mond soll ge­fäl­ligst auf­ge­hen und die Son­ne „muss schei­nen“. Wo kä­men wir denn hin, wenn un­ser Un­ter­be­wusst­sein durch ein Glo­cken­spiel ma­ni­pu­liert und be­ein­flusst wür­de? Und un­se­re Kin­der wer­den gram­ma­ti­ka­lisch und or­tho­gra­fisch durch fal­sche Wör­ter – „ein Ros“oder „die gül­de­ne Son­ne“– eben­falls fehl­ge­lei­tet und für ihr gan­zes Le­ben ne­ga­tiv ge­prägt!

Spaß bei­sei­te. Vie­len Dank, Frau Würmseher, für Ih­ren hu­mor­vol­len Zei­tungs­be­richt über ei­ne Lap­pa­lie, die erst durch ei­ne lä­cher­li­che und dum­me Re­ak­ti­on der Ver­ant­wort­li­chen in Lim­burg zu ei­nem Rie­sen­pro­blem wur­de. Den Rat­haus­her­ren in Do­nau­wörth möch­te ich nur sa­gen „Dan­ke für die­sen gu­ten Mor­gen“. Mi­lan Ale­sik, Rain Sal­lach

Wir freu­en uns über je­de Zu­schrift, die sich mit der Zei­tung und ih­rem In­halt aus ein­an­der­setzt. Die Ein­sen­der ver­tre­ten ih­re ei­ge­ne Mei­nung. Kür­zun­gen blei­ben in je dem Fall vor­be­hal­ten.

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