Das Ju­ra­bad öff­net bald die Tür

Mon­hei­mer Stadt­rat legt Ein­tritts­prei­se fest

Donauwoerther Zeitung - - Jura - VON THO­MAS UNFLATH

Mon­heim Ei­ni­ge Mo­na­te spä­ter, als ur­sprüng­lich ge­plant, öff­net das Mon­hei­mer Hal­len­bad wie­der sei­ne Pfor­ten. Am Sams­tag, 4. März, wird die städ­ti­sche Ein­rich­tung mit ei­nem Tag der of­fe­nen Tür un­ter dem neu­en Na­men Ju­ra­bad für die Be­su­cher frei­ge­ge­ben. Recht­zei­tig vor der Neu­er­öff­nung ver­ab­schie­de­ten die Mit­glie­der des Stadt­rats in die­ser Wo­che ein­stim­mig die neue Ge­büh­ren­sat­zung.

Die Gestal­tung der Ein­tritts­prei­se wur­de vor­ab im Bau­aus­schuss in­ten­siv be­ra­ten, wie Bür­ger­meis­ter Gün­ther Pfef­fe­rer in­for­mier­te. Laut der neu­en Sat­zung wer­den fol­gen­de Ge­büh­ren (für zwei St­un­den Be­suchs­zeit) fäl­lig: Kin­der (bis 16 Jah­re) zwei Eu­ro, Ju­gend­li­che ab 16 Jah­ren/Er­wach­se­ne vier Eu­ro, Schü­ler/Stu­den­ten/Se­nio­ren drei Eu­ro so­wie Men­schen mit Be­hin­de­rung ein­schließ­lich Be­gleit­per­son drei Eu­ro. Lo­renz Aker­man (CSU) er­kun­dig­te sich „aus per­sön­li­chem In­ter­es­se“, ab wann ein Gast als Se­ni­or gel­te, was für hei­te­re Re­ak­tio­nen am Rats­tisch sorg­te. Ger­hard Lein­fel­der, Ge­schäfts­stel­len­lei­ter der Ver­wal­tungs­ge­mein­schaft, er­wi­der­te schmun­zelnd, dies las­se sich recht­lich schwer fest­le­gen. Für die Sat­zung ei­nig­te man sich schließ­lich, die Er­gän­zung „ab 60 Jah­re“bei Se­nio­ren hin­zu­zu­fü­gen.

Was Ver­ei­ne, Ver­bän­de und Schu­len be­zah­len müs­sen

Mög­lich ist auch der Er­werb von Geld­wert­kar­ten, was sich vor al­lem für Stamm­gäs­te loh­nen dürf­te. Ei­ne Geld­wert­kar­te über 50 Eu­ro ist für 45 Eu­ro er­hält­lich, ei­ne Kar­te mit 100 Eu­ro Gut­ha­ben für 90 Eu­ro. Für die­se Geld­wert­kar­ten wie auch für nor­ma­le Ein­tritts­kar­ten, die als „Chip-Co­ins“aus­ge­ge­ben wer­den, sind laut Sat­zung je fünf Eu­ro Pfand vor­ge­se­hen. Lein­fel­der be­grün­de­te dies mit ei­nem ge­gen­über an­de­ren Bä­dern feh­len­den Dreh­kreuz oder ei­ner Schran­ke. Für das Ju­ra­bad müs­se man so­mit auf die sorg­fäl­ti­ge Auf­be­wah­rung der Kar­ten ver­trau­en, wo­zu die Pfand­ge­bühr bei­tra­gen soll.

In der Sat­zung ist zu­dem fest­ge­hal­ten, dass für ge­schlos­se­ne Übungs­stun­den au­ßer­halb der all­ge­mei­nen Öff­nungs­zei­ten von ört­li­chen Ver­ei­nen, Ver­bän­den, Or­ga­ni­sa­tio­nen und Fir­men zu je 60 Mi­nu­ten so­wie bei Schu­len zu je 45 Mi­nu­ten ei­ne Be­nut­zungs­ge­bühr von 75 Eu­ro je re­ser­vier­ter St­un­de er­ho­ben wird. Die ört­li­che Was­ser­wacht kann da­bei mit ei­nem Nach­lass von 80 Pro­zent rech­nen. Für Ver­ei­ne, Ver­bän­de und Schu­len au­ßer­halb Mon­heims kön­nen vor­ab Ge­büh­ren mit der Stadt­ver­wal­tung ver­ein­bart wer­den.

Die Sat­zung für das Ju­ra­bad tritt am 1. März in Kraft. Drei Ta­ge spä­ter folgt die fei­er­li­che Neu­er­öff­nung. Am Vor­mit­tag fin­det da­bei ein Fest­akt mit ge­la­de­nen Gäs­ten statt, in die­sem Rah­men er­folgt auch die Seg­nung durch die kirch­li­chen Ver­tre­ter. Ab 13 Uhr hat am 4. März die Be­völ­ke­rung die Mög­lich­keit, das Bad bei ei­nem Tag der of­fe­nen Tür zu be­sich­ti­gen.

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