Oh, wie ist das schön! Ei­ne Schü­le­rin wird neue Miss Ger­ma­ny

Donauwoerther Zeitung - - Panorama -

Sora­ya Kohl­mann (Drit­te von links) kann es nicht fas­sen. Aus Spaß ha­be sie teil­ge­nom­men, mit ei­nem Sieg nie ge­rech­net. Nun ist die 18-jäh­ri­ge Leip­zi­ge­rin „Miss Ger­ma­ny“– und hat ein Pro­blem. Wie geht es jetzt mit der Schu­le wei­ter? Denn ei­gent­lich hät­te sie im Früh­jahr ih­re Abitur­prü­fun­gen, Kunst und Deutsch sind ih­re Leis­tungs­kur­se. Wie sich das Abitur aber mit dem Amt der Schön­heits­kö­ni­gin, den vie­len Ter­mi­nen ver­ein­ba­ren lässt? Kohl­mann will es in den nächs­ten Ta­gen mit ih­rer Schu­le be­spre­chen. In der Nacht zum Sonn­tag setz­te sich die „Miss Sach­sen“ im Eu­ro­pa-Park in Rust bei Frei­burg ge­gen 20 Kon­kur­ren­tin­nen durch. In der Ju­ry: un­ter an­de­rem CDU-Po­li­ti­ker Wolf­gang Bos­bach und Schön­heits­chir­urg Wer­ner Mang. Dass sich aus dem „Miss-Ger­ma­ny“-Ti­tel ei­ni­ges ma­chen lässt, hat Kohl­manns Vor­gän­ge­rin ge­zeigt. Die 27-jäh­ri­ge Le­na Brö­der ist üb­ri­gens Leh­re­rin – ka­tho­li­sche Re­li­gi­on – und un­ter­brach ihr Re­fe­ren­da­ri­at für ein Jahr. In dem ver­öf­fent­lich­te sie un­ter an­de­rem ein Buch über die Schön­heit des Glau­bens und traf Papst Fran­zis­kus in Rom.

Fo­to: Patrick See­ger, dpa

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