Ros­berg ge­nießt neu­es Da­sein

For­mel-1-Welt­meis­ter wird zum Par­ty­gän­ger

Donauwoerther Zeitung - - Sport -

Ber­lin Die Eh­ren­run­de des Ni­co Ros­berg nimmt kein En­de. Auch wenn die Vor­stel­lung des neu­en For­mel-1-Sil­ber­pfeils am Don­ners­tag den nächs­ten Schritt in die Zu­kunft oh­ne den Welt­meis­ter mar­kiert, lässt sich der zu­rück­ge­tre­te­ne Cham­pi­on auf sei­ner lan­gen Par­ty­tour über die ro­ten Tep­pi­che nicht auf­hal­ten. Ros­berg ba­det im Vor­ru­he­stand mehr denn je im Schein­wer­fer­licht. Die Su­che nach neu­en Auf­ga­ben kann noch war­ten. „Ich ha­be ja kei­nen Stress, ich las­se mir Zeit“, sagt der 31-Jäh­ri­ge. Ros­berg hat das Le­ben im Druck­kes­sel der For­mel 1 vor­erst ge­gen das Dol­ce Vi­ta ei­nes sor­gen­frei­en Pen­sio­närs ein­ge­tauscht.

Ros­berg lässt nicht er­ken­nen, dass er sei­nen über­ra­schen­den Rück­tritt nach dem WM-Tri­umph be­dau­ert. Plau­dern mit Face­boo­kGe­schäfts­füh­re­rin She­ryl Sand­berg beim Welt­wirt­schafts­fo­rum in Da­vos, Blö­deln mit den Schau­spiel-Stars Mo­ritz Bleib­treu und Elyas M’Barek, Sel­fies mit Usain Bolt bei der Lau­reus-Sport­ler­eh­rung. Ros­berg lässt die Öf­fent­lich­keit am Zeit­ver­treib teil­ha­ben. In sei­ner neu­en Ge­las­sen­heit will er auch die zer­bro­che­ne Freund­schaft zu Le­wis Ha­mil­ton kit­ten. „Wir wa­ren schließ­lich vor 15 Jah­ren bes­te Freun­de“, sagt Ros­berg. Sei­nen Ab­schied be­grün­de­te der PS-Rent­ner auch mit sei­nem Fa­mi­li­en­glück und Frau Vi­vi­an. „Mei­ne Toch­ter ist jetzt an­dert­halb Jah­re, sie zeigt uns ih­re Lie­be jetzt, das ist ei­ne sehr wich­ti­ge Pha­se“, er­klärt Ros­berg. Kon­kre­te Zu­kunfts­plä­ne hat er nicht, er will sei­ne Frei­heit erst mal ge­nie­ßen.

Ni­co Ros­berg

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