End­lich ver­eint

Tur­nen Nach lan­gem War­ten hat Fa­bi­an Ham­bü­chen sein Gold-Reck aus Rio er­hal­ten

Donauwoerther Zeitung - - Sport -

Wetz­lar Olym­pia­sie­ger Fa­bi­an Ham­bü­chen hat in Wetz­lar das Reck in Emp­fang ge­nom­men, an dem er im ver­gan­ge­nen Jahr bei den Som­mer­spie­len in Rio de Janei­ro Gold ge­won­nen hat­te. Das Ge­rät steht nun in dem Kunst­turn-Leis­tungs­zen­trum, in dem der 29 Jah­re al­te Hes­se vom Ta­lent zum Spit­zen­ath­le­ten ge­reift ist. Der frü­he­re Welt­und Eu­ro­pa­meis­ter hat­te es nach sei­nem Tri­umph in Bra­si­li­en vom Her­stel­ler, der Fir­ma Spieth, ge­schenkt be­kom­men. In Zu­kunft sol­len dar­an Nach­wuchs­ta­len­te trai­nie­ren. Doch auch Ham­bü­chen selbst will noch ab und an zu der Stan­ge grei­fen, an der er den größ­ten Sieg sei­ner Kar­rie­re fei­er­te. „Das ist jetzt ein schö­ner Mo­ment, da kom­men al­le Er­in­ne­run­gen hoch“, sag­te Ham­bü­chen. Der Tur­ner hat­te in sei­nem letz­ten in­ter­na­tio­na­len Wett­kampf Gold ge­holt, nach­dem er zu­vor Sil­ber und Bron­ze bei Olym­pia ge­won­nen hat­te. Im An­schluss an sei­ne Gold-Übung hat­te Ham­bü­chen ge­sagt, er wol­le das Reck kau­fen und nach Wetz­lar lie­fern las­sen. Letzt­lich über­nahm der Her­stel­ler die Kos­ten. Dass sich die An­kunft des Recks in die Län­ge zog, lag auch am bra­si­lia­ni­schen Sport­mi­nis­ter. Der hat­te ver­spä­tet die Frei­ga­be für die Lie­fe­rung nach Deutsch­land ge­ge­ben.

Fo­to: Bo­ris Roess­ler, dpa

Fa­bi­an Ham­bü­chen kann wie­der an sei­nem Gold–Reck tur­nen.

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