BES­TE HAUPT­DAR­STEL­LE­RIN

Donauwoerther Zeitung - - Feuilleton -

Isa­bel­le Hup­pert / Ruth Neg­ga / Na­ta­lie Port­man / Em­ma Sto­ne / Me­ryl Streep

Klar, es könn­te ein­fach wie­der Me­ryl Streep ge­win­nen als „Flo­rence Fos­ter Jenk­ins“– geht im­mer. Was aber auf kei­nen Fall pas­sie­ren darf: dass die ei­gent­lich so schö­ne und auch ta­len­tier­te Na­ta­lie Port­man als „Ja­ckie“auch nur ei­nen Blu­men­topf be­kommt. Ihr Spiel ist wie der Film bei al­ler Dra­ma­tik um den Ken­ne­dy-Mord: so dünn, so blass. Und auch die Fran­zö­sin Isa­bel­le Hup­pert: bloß nicht! Spielt ei­gent­lich ver­läss­lich gut wie Streep, aber kann hier wie Port­man ei­nen ent­täu­schen­den Film nicht ret­ten („El­le“, Haupt­sa­che psy­cho­tisch). So ist tat­säch­lich die St­un­de der Em­ma Sto­ne ge­kom­men. Und zu Recht. Denn die 28-Jäh­ri­ge ist wirk­lich das Bes­te am sonst halt sehr hüb­schen „La La Land“. Auch sin­gend.

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