Wi­der­stand ge­gen neu­es Ur­he­ber­recht wächst

Donauwoerther Zeitung - - Medien -

Die von SPD-Jus­tiz­mi­nis­ter Heiko Maas ge­plan­te No­vel­le des Ur­he­ber­rechts in der Wis­sen­schaft stößt auf im­mer grö­ße­ren Wi­der­stand von Ver­la­gen, Au­to­ren so­wie von CDU und CSU. So mahn­te Uni­ons­frak­ti­ons­chef Vol­ker Kau­der: „Das Ge­setz darf den Qua­li­täts­jour­na­lis­mus nicht un­ter­gra­ben.“Sehr vie­le Ver­la­ge hät­ten es der­zeit wirt­schaft­lich nicht leicht. „Neue Ein­nah­me­quel­len im di­gi­ta­len Ge­schäft dür­fen nicht ka­putt ge­macht wer­den.“Mas­si­ve Nach­bes­se­run­gen am Ge­setz­ent­wurf, über den En­de Ju­ni ab­ge­stimmt wer­den soll, for­der­te auch Bay­erns Jus­tiz­mi­nis­ter Win­fried Baus­back von der CSU. Es müs­se ein Aus­gleich ge­fun­den wer­den „zwi­schen den be­rech­tig­ten An­sprü­chen von Ur­he­bern und Ver­la­gen“. Das Ur­he­ber­recht soll ge­lo­ckert wer­den, da­mit di­gi­tal ver­füg­ba­re Ma­te­ria­li­en in For­schung und Leh­re, Schu­len und Bi­b­lio­the­ken un­kom­pli­zier­ter nutz­bar sind. Be­trof­fen da­von wä­ren auch Pres­se­ver­la­ge, die et­wa Fach­me­di­en pu­bli­zie­ren.

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