Li­t­ur­gie und Glau­be

Donauwoerther Zeitung - - Meinung & Dialog -

Zu „Nach Mord steht Kir­che in der Kri­tik“(Bay­ern) vom 8. Ju­ni: Wenn Herr Mei­er hier Frei­kir­chen an­greift, dann möch­te ich zur Pra­xis der Auf­nah­me in die ka­tho­li­schen Kir­che et­was sa­gen. Dort reicht aus, über die Li­t­ur­gie Be­scheid zu wis­sen, um auf­ge­nom­men zu wer­den. Die Bi­bel, das Wort Got­tes, und was Gott sagt, spielt hier schein­bar kei­ne Rol­le. Al­so ist die ka­tho­li­sche Kir­che ei­ne Re­li­gi­on und hat oft­mals nichts mit Gott selbst und Christ­sein zu tun. Ich emp­feh­le Herrn Mei­er, das Wort Got­tes in sein Herz ein­drin­gen zu las­sen, so­dass auch der hl. Geist in ihm zum Wir­ken kommt. So wie Je­sus es sich wünscht. Das ist wah­res Christ­sein und nicht die Li­t­ur­gie. Dann wür­de er so et­was Un­christ­li­ches nicht äu­ßern.

Hans Jür­gen Fey­rer, Kauf­beu­ren

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