Un­garn schränkt Ar­beit von Bür­ger­recht­lern ein

Donauwoerther Zeitung - - Politik -

In Un­garn müs­sen sich zi­vi­le Or­ga­ni­sa­tio­nen, die Un­ter­stüt­zung aus dem Aus­land er­hal­ten, künf­tig ge­richt­lich re­gis­trie­ren las­sen und die Spen­der of­fen­le­gen. Be­trof­fen sind Nicht-Re­gie­rungs­or­ga­ni­sa­tio­nen, die jähr­lich 24 000 Eu­ro an aus­län­di­schen oder di­rek­ten EU-Hil­fen er­hal­ten. Dar­über hin­aus müs­sen sie in al­len ih­ren Pu­bli­ka­tio­nen die Be­zeich­nung „aus­lands­ge­för­der­te Or­ga­ni­sa­ti­on“füh­ren. Das Ge­setz wur­de im In­land von zahl­rei­chen Bür­ger­recht­lern, Ver­fas­sungs­ju­ris­ten und un­ter an­de­rem auch vom Eu­ro­pa­par­la­ment scharf kri­ti­siert. Das Ge­setz ist Teil ei­ner mo­na­te­lan­gen Kam­pa­gne ge­gen re­gie­rungs­kri­ti­sche Or­ga­ni­sa­tio­nen.

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