Das Tanz­haus ge­hört al­len Bür­gern

Donauwoerther Zeitung - - Landkreis -

Zu „Emo­tio­na­le Dis­kus­si­on über das Tanz­haus“Theo­re­tisch und prak­tisch könn­te die Stadt Do­nau­wörth ih­re Ver­ant­wor­tung ge­gen­über den Bür­gern ab­ge­ben und die Ver­ant­wor­tung für vie­le Be­rei­che an pri­va­te In­ves­to­ren und Di­enst­leis­ter über­tra­gen. Ob es das Tanz­haus ist, das Frei­bad, Mu­se­en und an­de­re En­rich­tun­gen, scheint egal.

Ei­ne Ge­mein­de/Stadt/Land soll­ten die Ver­ant­wort­li­chen lei­ten und füh­ren, „als wä­re es ihr ei­ge­ner Be­trieb“und dem­ent­spre­chend auch mit den Haus­halts­mit­teln um­ge­hen. Die Fra­ge ist si­cher­lich, will die Stadt das Tanz­haus „los­wer­den“aus Kos­ten­grün­den, und wie wol­len sie denn er­klä­ren, war­um das Tanz­haus ver­kauft wer­den soll­te. Es sind ja vie­le Räu­me in die­sem Haus und war­um funk­tio­niert es die Stadt nicht um zu ei­nem „Bür­ger­haus, wo auch vie­le Ver­ei­ne/ Ver­bän­de/Or­ga­ni­sa­tio­nen und mehr Platz hät­ten?

Ei­gen­tü­mer des Tanz­hau­ses ist die Stadt Do­nau­wörth und das sind „wir“und nicht nur der Ober­bür­ger­meis­ter und der Stadt­rat und die Ver­wal­tung. Wird es ver­kauft, dann muss selbst die Stadt Do­nau­wörth Mie­te und an­de­re Kos­ten zah­len bei ei­ge­nen Ver­an­stal­tun­gen – ir­gend­wie ist doch das schon selt­sam, oder? Wir sind ge­spannt und neu­gie­rig, wie es wei­ter­geht.

Hein­rich We­gert­se­der, Do­nau­wörth Do­nau­wörth

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