Das müs­sen Droh­nen Be­sit­zer zur Rechts­la­ge wis­sen

Donauwoerther Zeitung - - Digitales -

Vor dem Erst­flug gilt es nicht nur, sich mit den tech­ni­schen Ei­gen­schaf ten der Droh­ne aus­ein­an­der­zu­set­zen. Im­mens wich­tig ist auch die recht­li che Si­tua­ti­on. Sie hat sich mit In­kraft tre­ten ei­ner neu­en Ver­ord­nung im April ge­än­dert.

Seit­her gilt zwar ei­ne grund­sätz­li­che „ Auf­stiegs Ge­neh­mi­gung“für Droh­nen mit ei­nem Ge­wicht von bis zu zwei Ki­lo­gramm, bei der nicht – wie bis­lang – zwi­schen pri­va­ter und kom mer­zi­el­ler Nut­zung un­ter­schie­den wird.

Al­ler­dings gibt es zahl­rei­che Ein schrän­kun­gen zu be­ach­ten.

So darf ei­ne Droh­ne oh­ne zu­sätz­li­che Ge­neh­mi­gung nicht hö­her als 100 Me­ter auf­stei­gen, ob­gleich das mit vie len Ge­rä­ten heu­te tech­nisch kein Pro­blem wä­re.

Vie­le Be­rei­che sind grund­sätz­lich ge sperrt, so bei­spiels­wei­se Area­le rund um Flug­hä­fen. Auch über Men­schen­an samm­lun­gen ist ein Droh­nen Flug nicht ge­stat­tet.

Die Droh­ne muss mit ei­ner feu­er­fes ten Pla­ket­te ge­kenn­zeich­net sein, die den Na­men und die Adres­se des Droh­nen Be­sit­zers aus­weist. Sol­che Pla­ket­ten sind zum Bei­spiel über die Web­sei­te des Bun­des­ver­bands Cop ter­pi­lo­ten (bvcp.de) er­hält­lich. Dort gibt es auch vie­le wei­te­re In­fos.

Und schließ­lich ist ei­ne Haft­pflicht ver­si­che­rung Pflicht. Sie kos­tet rund 100 Eu­ro pro Jahr.

Die ak­tu­el­le Droh­nen Ver­ord­nung für Deutsch­land kann auf den Sei­ten des Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­te­ri­ums un­ter www.bm­vi.de im In­ter­net ab­ge­ru fen wer­den. (owi)

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