Und die Queen?

Bri­ti­sche Sit­ten, ame­ri­ka­ni­sche Ta­xis, baye­ri­sche Laus­bu­ben

Donauwoerther Zeitung - - Erste Seite -

Al­so von we­gen Br­ex­it-Schock – manch­mal fragt man sich ja, wie das so lan­ge hat funk­tio­nie­ren kön­nen mit uns und den Bri­ten. An die­sem Mitt­woch im Ju­ni des Jah­res 2017 et­wa rollt hier die Kro­ne mit ei­nem ei­ge­nen kö­nig­li­chen Ta­xi ins Par­la­ment. Weil die Queen dort, wie auf Po­li­tik zu le­sen, qua­si den Staat neu er­öff­ne­te. Mit ex­akt der Re­de, die sie dort dann im­mer hält. Klar, oder? Das Ge­gen­teil die­ses kö­nig­li­chen Trans­ports sind die rest­los bür­ger­li­chen Ta­xis des Un­ter­neh­mens Uber. Die Sit­ten von des­sen nun zu­rück­ge­tre­te­nem US-Chef aber sind, so be­rich­tet die Wirt­schaft, wohl al­les an­de­re als streng nach Eti­ket­te. Da fühlt man sich den Bri­ten plötz­lich doch wie­der nä­her? Von we­gen. Schau­en Sie mal auf Bay­ern, wie da ein paar Laus­bu­ben mit ei­nem ve­ri­ta­blen Kö­nig um­ge­gan­gen sind…

Foto: To­by Mel­vil­le, Get­ty

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