Frau­en ar­bei­ten mehr und ver­die­nen we­ni­ger

Donauwoerther Zeitung - - Wirtschaft -

Frau­en ar­bei­ten mehr als Män­ner, ha­ben aber gleich­zei­tig we­ni­ger Ein­kom­men und nied­ri­ge­re Ren­ten: Das ist das Er­geb­nis des neu­en Gleich­stel­lungs­be­richts der Bun­des­re­gie­rung. Frau­en ver­die­nen dem­nach über al­le Bran­chen und den Le­bens­lauf hin­weg 21 Pro­zent we­ni­ger als Män­ner. Ent­spre­chend sind auch ih­re Ren­ten­an­sprü­che nied­ri­ger, dem Bericht zu­fol­ge nur halb so hoch wie die der Män­ner. Auch die be­zahl­te und un­be­zahl­te Ar­beit sei wei­ter­hin un­gleich ver­teilt. Dem­nach brin­gen Frau­en im Durch­schnitt je­den Tag 87 Mi­nu­ten mehr Zeit für un­be­zahl­te Tä­tig­kei­ten im Haus­halt, für die Fa­mi­lie und die Pfle­ge An­ge­hö­ri­ger auf als Män­ner. Gleich­zei­tig er­ziel­ten sie – so­wohl pro St­un­de als auch im Ver­lauf ih­res Le­bens – we­ni­ger Lohn, was sich auch bei den deut­lich nied­ri­ge­ren Ren­ten­an­sprü­chen be­merk­bar ma­che. Die Ren­ten­an­sprü­che sind dem Re­gie­rungs­be­richt zu­fol­ge nur halb so hoch wie die der Män­ner.

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