Brun­nen er­setzt Tier­trän­ke

Ge­schich­te: Pitz ist die na­mens­ge­ben­de Qu­el­le

Donauwoerther Zeitung - - Sport Vor Ort -

Heu­te steht an der Ecke Pitz­berg und Her­zog-Lu­diw­gStra­ße der Pitz­brun­nen, der na­mens­ge­bend für das Fest ist, das al­le zwei Jah­re von den Ried­lin­ger Ver­ei­nen ge­fei­ert wird. Auf Initia­ti­ve von Stadt­rad Franz Ost se­ni­or und mit Spen­den der Ried­lin­ger Bür­ger konn­te er 1985 ge­baut wer­den. Der Brun­nen er­in­nert an die Qu­el­le „Pitz“und an ei­nen Trog, der frü­her ein­mal hier stand. Heu­te ver­läuft die Qu­el­le ver­rohrt und kom­plett un­ter­ir­disch. Statt des Tro­ges, an dem die Bau­ern ihr Vieh ge­tränkt ha­ben, steht der Brun­nen. Der Trog hat­te ei­ne zwei­te Ver­wen­dung. „Jun­ge Män­ner, die da­mals in Ried­lin­gen ein­hei­ra­ten woll­ten, sind ge­pitzt wor­den“, er­klärt Bür­ger­meis­ter Jo­sef Rei­chens­ber­ger. Das heißt, sie wur­den, ob sie woll­ten oder nicht, mit samt ih­ren Klei­dern in das eis­kal­te Qu­ell­was­ser ge­wor­fen. dp

Ge­mäl­de: Eu­gen Rieß, Kunst­ma­ler (†)

Ein groß­for­ma­ti­ves Bild, das ei­ne Sze­ne am eins­ti­gen Trog zeigt, be­fin det sich heu­te noch im Ried­lin­ger Was­ser­haus.

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