Und der Schul­druck?

Donauwoerther Zeitung - - Meinung & Dialog -

Zu „Ent­spann­te El­tern, ent­spann­te Kin der“in der Kolumne „Er­zie­hungs­fra­gen“(Die Welt un­se­rer Kin­der) vom 21. 6.: Ich fin­de es schön, wenn Frau Fleisch­mann hier den Über­tritts­druck (aus­ge­übt von den El­tern) und den Grup­pen­druck (aus­ge­übt von den Kin­dern un­ter­ein­an­der) in die­sem Ar­ti­kel er­wähnt! Aber was bit­te ist mit dem Schul­druck – aus­ge­übt von den di­ver­sen Schul­lei­tun­gen und der Po­li­tik an klei­ne­ren Grund- und Haupt­schu­len! Hier wer­den schon zu Be­ginn Hoch­rech­nun­gen an­ge­stellt, wie viel Schü­ler aus wel­cher 4. Klas­se da­blei­ben müs­sen, um ei­ne ge­nü­gen­de An­zahl von Schü­lern im Haupt­schul­be­reich zu hal­ten, da­mit die­ser nicht weg­bricht (die­ser wür­de ja dann auch nicht wie­der im fol­gen­den Schul­jahr auf­ge­baut)! Da­für wer­den auch seit Jah­ren ver­schärf­te Pro­ben oder ver­schärf­te No­ten­schlüs­sel an­ge­wandt – nur, um die­ses Ziel zu er­rei­chen! Wirk­lich trau­rig, die Kin­der da­mit zu quä­len! Sie se­hen: Hier­auf ha­ben we­der El­tern noch die Kin­der ei­nen Ein­fluss. Her­bert Kle­ment, Günz­burg

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