Und die christ­li­chen Wer­te?

Donauwoerther Zeitung - - Meinung & Dialog -

Zum sel­ben The­ma: Oh­ne, bit­te­schön, gleich in die ho­mo­pho­be Ecke ge­stellt zu wer­den, muss die Fra­ge schon er­laubt sein, war­um die „Ehe für al­le“quer durch al­le Par­tei­en au­ßer der CSU mit ei­ner Ve­he­menz be­trie­ben wird, als gin­ge es um Le­ben und Tod. Ei­gent­lich na­he­lie­gen­de wirt­schaft­li­che oder steu­er­li­che Grün­de sind mit Blick auf die in­zwi­schen so gut wie voll­stän­dig er­folg­te Gleich­stel­lung gleich­ge­schlecht­li­cher Le­bens­part­ner­schaf­ten mit der Ehe aus­zu­schlie­ßen. Schon eher wahr­schein­lich ist ein Fron­tal­an­griff auf die In­sti­tu­ti­on der christ­li­chen Ehe zwi­schen Mann und Frau, die mit der „Ehe für al­le“ver­wäs­sert oder gleich ganz ab­ge­schafft wer­den soll. Man darf ge­spannt sein, ob sich bei den be­vor­ste­hen­den Ab­stim­mun­gen das Ge­wis­sen der christ­lich-de­mo­kra­ti­schen Volks­ver­tre­ter/-in­nen noch an christ­li­chen Wer­ten ori­en­tiert.

Augs­burg

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