Vom Zup­fen der Sai­ten und Klin­gen der Stim­men

Mu­sik Kurz­wei­li­ges Kon­zert der Gi­tar­ren­schu­le Kais­heim. Von „What a Won­der­ful World“bis „Le­arn To Fly“

Donauwoerther Zeitung - - Blickpunkt Kultur - VON ANDREA HUTZLER

Kais­heim Freu­di­ge Er­war­tung der ge­löst wir­ken­den El­tern, ge­schäf­ti­ges, teil­wei­se et­was ner­vö­ses Trei­ben der Schü­ler hin­ter den Ku­lis­sen – so kann man die At­mo­sphä­re vor dem Som­mer­kon­zert der Gi­tar­ren­schu­le Kais­heim be­schrei­ben. Mar­kus Steg­mül­ler hat mit sei­nen Schü­lern ein sehr ab­wechs­lungs­rei­ches und ni­veau­vol­les Pro­gramm zu­sam­men­ge­stellt, in dem ne­ben Ein­zeldar­bie­tun­gen vor al­lem auch di­ver­se En­sem­bles ihr Kön­nen ein­drucks­voll un­ter Be­weis stell­ten.

Zu Be­ginn stell­ten sich die Jüngs­ten so­lis­tisch mit Play­back-Sound vor: Nils Kand­ler zupf­te „Po­o­ly Wol­ly Dood­le“ge­konnt auf sei­nem In­stru­ment, da­nach spiel­te Han­nes Schuster sou­ve­rän „Ich ken­ne ei­nen Cow­boy“. Als ers­ter „ech­ter“So­list, der die Me­lo­die mit Bass auf der Gi­tar­re un­ter­mal­te, war Ni­co Zins­meis­ter mit dem eng­li­schen Tra­di­tio­nal „Gre­en­s­lee­ves“zu hö­ren. Im Du­ett spiel­ten Kat­ha­ri­na Hör­mann und Lei­lah Heu­ber­ger rou­ti­niert den be­kann­ten Song „Old MacDo­nald“.

Ju­le Eibl lei­te­te sou­ve­rän und mit ein­drucks­vol­ler Stimm­ge­bung die Ge­s­angs­dar­bie­tun­gen mit „He­ro Of War“(Ri­se Against) ein. Als zwei­te Ge­s­angs­so­lis­tin des Abends fun­gier­te Ka­ro Me­der­le mit ih­rer wun­der­bar tra­gen­den Soul­stim­me. Sie sang als Ers­tes nur mit Gi­tar­ren­be­glei­tung „What a Won­der­ful World“von Lou­is Arm­strong. An­schlie­ßend tra­ten di­ver­se Band­for­ma­tio­nen in Er­schei­nung. „Per­fect“lau­te­te der Ti­tel von Ed Shee­ran, den Ju­le Eibl, Kat­ha­ri­na Wen­nin­ger und Ni­co Zins­meis­ter zum Bes­ten ga­ben. Von Rag’n’Bo­ne Man er­klang der Er­folgs­ti­tel „Skin“, per­fekt dar­ge­bo­ten von Ka­ro Me­der­le, Kat­ha­ri­na Wen­nin­ger, Eli­as Mil­ler, Ro­bin Wie­de­mann und Fa­bi­an Eschig.

Band Nr. 3 (Ju­le Eibl, Tan­ja Wei­gel, Kat­ha­ri­na Wen­ni­ger, Sebastian Re­s­a­no­vic, Ro­bin Wie­de­mann und Manuel Her­re) be­ga­ben sich mit be­ein­dru­cken­dem Sound in „Boul­vard Of Bro­ken Dreams“auf die Spu­ren der ame­ri­ka­ni­schen Punk­rock­band Gre­en Day, ehe Band Nr. 4 (Ka­ro Me­der­le, La­ra Pröll, Bar­ba­ra Rem­bold, Lei­lah Heu­ber­ger, Jan-Ni­k­las Jung und Ro­bin Wie­de­mann) „Sum­mer Of ’69“von Bryan Adams schmis­sig, über­zeu­gend und sehr zum Wohl­ge­fal­len des Pu­bli­kums in­ter­pre­tier­te.

Den krö­nen­den Ab­schluss des kurz­wei­li­gen Kon­zerts setz­ten Ka­ro Me­der­le, La­ra Pröll, Jan Rei­ter und Jan-Ni­k­las Jung mit „Le­arn To Fly“von der ame­ri­ka­ni­schen Rock­band Foo Figh­ters. Un­ter­stützt von Tom Hur­ler am Misch­pult führ­te Gi­tar­ren­leh­rer und Initia­tor Mar­kus Steg­mül­ler, der zu­gleich auch als EBas­sist und Back­ground­sän­ger ak­tiv war, un­ter­halt­sam und wit­zig als Con­fe­ren­cier durch den Abend und nahm da­mit wohl so man­chem Gi­tar­ris­ten das Lam­pen­fie­ber.

Foto: Andrea Hutzler

Ei­nes der En­sem­bles der Gi­tar­ren­schu­le, die ih­re Zu­hö­rer mit dem Ge­lern­ten über­zeug­ten.

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