Hier fin­den Op­fer häus­li­cher Ge­walt Hil­fe

Donauwoerther Zeitung - - Die Dritte Seite -

Für Op­fer häus­li­cher Ge­walt gibt es ein eng­ma­schi­ges Netz von Hilfs­an­ge­bo ten – vom No­t­ruf­te­le­fon über Zufluchts or­te bis zur Un­ter­stüt­zung spe­zi­ell für Kin­der. Hier die wich­tigs­ten An­ge­bo­te im Über­blick.

Po­li­zei Im Not­fall soll­ten Op­fer oder Be­ob­ach­ter von häus­li­cher Ge­walt die 110 wäh­len, rät die Po­li­zei­li­che Kri­mi­nal­prä­ven­ti­on der Län­der und des Bun­des. Die Po­li­zei kann Tä­ter zum Bei­spiel aus der Woh­nung ver­wei­sen oder in Ge­wahr­sam neh­men und Schutz­maß­nah­men für das Op­fer an ord­nen. An je­der Po­li­zei­dienst­stel­le gibt es ei­nen Schwer­punkt­sach­be­ar­bei­ter für häus­li­che Ge­walt. Al­ler­dings sind die Be­am­ten dem Le­ga­li­täts­prin­zip ver pflich­tet, sie müs­sen Ge­walt­ta­ten zur An­zei­ge brin­gen. Für den Fall, dass die Frau kei­ne An­zei­ge er­stat­ten möch te, ver­wei­sen die Be­am­ten auf Be­ra tungs­stel­len mit Schwei­ge­pflicht.

Hil­fe­te­le­fon Te­le­fo­ni­sche Hil­fe für Be­trof­fe­ne gibt es rund um die Uhr, kos­ten­los und ver­trau­lich beim bun­des wei­ten Hil­fe­te­le­fon un­ter der Ruf num­mer 08000 116 016. Ver­ant­wort lich da­für ist das Bun­des­amt für Fa mi­lie und zi­vil­ge­sell­schaft­li­che Auf­ga ben, die Be­ra­te­rin­nen be­herr­schen ins­ge­samt 17 Spra­chen. Die Ex­per­ten be­ra­ten auch un­ter www.hil­fe­te­le fon.de. Spe­zi­ell für Kin­der gibt es die Num­mer ge­gen Kum­mer: 0800 111 03 33.

Frau­en­häu­ser Hil­fe und Zuflucht fin­den Op­fer von häus­li­cher Ge­walt

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