Wenn es im Ur­laub kracht

Ex­per­ten ge­ben Tipps zur Ver­si­che­rung

Donauwoerther Zeitung - - Wirtschaft In Der Region -

Land­kreis Vie­le Men­schen sind jetzt mit dem Au­to im Ur­laub un­ter­wegs. Doch nach Schät­zun­gen ha­ben je­des Jahr rund 150 000 Au­to­fah­rer rich­tig Pech und sind im Aus­land in ei­nen Un­fall ver­wi­ckelt, heißt es in ei­ner Pres­se­mit­tei­lung des Bun­des­ver­bands Deut­scher Ver­si­che­rungs­kauf­leu­te (BVK). Dann sind meist nicht nur die wei­te­ren Ur­laubs­plä­ne Ma­ku­la­tur, son­dern die Un­fall­op­fer müs­sen sich noch in ei­ner frem­den Spra­che mitv er si­che­rung ste ch ni­sche­mHick­hac kund der Scha­dens re­gu­lie­rung her­um­schla­gen.

„Grund­sätz­lich emp­fiehlt es sich, in ost­eu­ro­päi­schen Län­dern wie Po­len, der Slo­wa­kei und Tsche­chi­en, die Po­li­zei zu alar­mie­ren, weil häu­fig das po­li­zei­li­che Un­fall­pro­to­koll als Grund­la­ge für die Re­gu­lie­rung ge­nom­men wird“, emp­fiehlt BVKSpre­cher Karl Au­mil­ler. „Man soll­te sich auch ei­ne Pro­to­koll-Durch­schrift ge­ben las­sen und auf kei­nen F al­lein un­über­leg­tes Schuld an­er­kennt­nis–noch da­zu in ei­ner frem­den Spra­che–ab­ge­ben. Das schmä­lert näm­lich dras­tisch die Chan­cen au fei­nen Scha­dens er­satz­an­spruch ge­gen­über der aus­län­di­schen Ver­si­che­rung.“Ist man selbst ver­letzt wor­den, sei es sehr rat­sam, zeit­nah ei­nen Arzt im Rei­se­land auf­zu­su­chen und sich ein At­test aus­stel­len zu las­sen. Das kön­ne spä­ter Grund­la­ge für ei­nen An­spruch auf Schmer­zens­geld sein. Be­vor die Po­li­zei am Un­fall­ort ein­trifft, soll­te man – wenn man selbst un­ver­letzt ist–Do­ku­men tat ions fo­tos von derUn fall stel­le an­fer­ti­gen, Zeu­gen­adres­sen auf­neh­men und schon mal ge­mein­sam mit dem Un­fall­geg­ner ein Un­fall­pro­to­koll aus­fül­len, emp­fiehlt der Ver­band. Sinn­voll sei es da­bei, ei­nen zwei­spra­chi­gen „Eu­ro­päi­schen Un­fall­be­richt“zu ver­wen­den, der im In­ter­net für das je­wei­li­ge Rei­se­land kos­ten­los her­un­ter­ge­la­den wer­den kann. „Au­ßer­dem emp­fiehlt es sich, nach der„ Grü­nen Kar­te“des Un­fall geg­ners zu fra­gen, die als in­ter­na­tio­na­ler Ver­si ch erungs nach­weis gilt “, so Au­mil­ler.

Un­fall­op­fern bleibt ein klei­ner Trost: Re­agiert der Scha­den re­gu­lie­rungs be­auf­trag­te in­ner­halb von drei Mo­na­ten nicht oder nicht an­ge­mes­sen, kann sich der Ge­schä­dig­te an die na­tio­na­le Ent­schä­di­gungs stel­le, die Ver­kehrs op­fer hil­fe in Ber­lin, wen­den. (pm)

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.