Paul Mi­sar: Ma­cher und Den­ker .................

Die Ma­cher (Pio­nie­re) ge­hen vor­an, die Den­ker (Sied­ler) ste­hen für die Kopf­ar­beit

ERFOLG Magazin - - Inhalt -

Bist du Un­ter­neh­mer? Oder bist du noch An­ge­stell­ter? Egal wie dei­ne Ant­wort lau­te­tauch wenn du noch ir­gend­wo an­ge­stellt bist, sei es in ei­ner frem­den oder dei­ner ei­ge­nen Fir­ma- Du bist un­ab­hän­gig da­von im­mer ent­we­der Sied­ler oder Pio­nier.

Aber vor­ab noch ei­ne an­de­re Fra­ge an dich: Was denkst du ha­ben Fir­men wie App­le, Goog­le, Face­book, Amazon und Mi­cro­soft ge­mein­sam?

Al­le fünf füh­ren das Ran­king der teu­ers­ten Mar­ken der Welt an (Qu­el­le Sta­tis­ta). Und al­le fünf wur­den von Pio­nie­ren zu dem ge­macht was sie heu­te sind.

Ste­ve Jobs ist es ge­lun­gen, als vor­aus­den­ken­der Vi­sio­när die Welt der Mu­sik, die Welt der Zeit­pla­nung, der Te­le­kom­mu­ni­ka­ti­on und die Com­pu­ter­welt zu re­vo­lu­tio­nie­ren. Er war in kei­nem der 3 Be­rei­che der ers­te am Markt. In je­dem die­ser Be­rei­che hat­te er har­ten Ge­gen­wind von so gro­ßen Fir­men wie Mi­cro­soft, No­kia und der ge­sam­ten Mu­sik­bran­che. No­kia ist mitt­ler­wei­le Ge­schich­te und auch die Mu­sik­bran­che hat um­den­ken und ihr Ge­schäfts­mo­dell ver­än­dern müs­sen. Pio­nie­re wie Lar­ry Pa­ge und Ser­gey Brin, die oh­ne rich­ti­gen Bu­si­ness Plan ein Mil­li­ar­den­un­ter­neh­men ge­grün­det ha­ben, ver­än­der­ten die Bran­che der Such­ma­schi­nen, die Tv-bran­che, stie­ßen auf mas­si­ve Wi­der­stän­de bei Ein­füh­rung von Goog­le Maps und ha­ben es in jüngs­ter Zeit mit Ent­wick­lung ei­nes fah­rer­lo­sen Au­tos eben­so wie App­le ge­schafft die ge­sam­te Au­to­mo­bil­in­dus­trie in Tr­ab zu hal­ten. Jeff Bezos eben­falls ein Pio­nier ging es nicht bes­ser, als er mit Amazon den Buch­han­del ver­än­der­te und da­nach das ge­sam­te Sys­tem des On­line­han­dels. Auch er hat­te mit er­heb­li­chen Wi­der­stän­den zu kämp­fen. Und ich kann mich noch er­in­nern als ich im deutsch­spra­chi­gen Raum erst­mals die Idee hat­te al­te Fa­b­riks­hal­len in Loft­woh­nun­gen um­zu­bau­en, wie mich ei­ni­ge mei­ner Mit­be­wer­ber im Im­mo­bi­li­en­be­reich für ver­rückt er­klär­ten. Die Ge­mein­sam­keit al­ler oben ge­nann­ten Pio­nie­re: Am An­fang wur­den sie al­le be­lä­chelt dann be­kämpft und heu­te wer­den sie von ei­ni­gen wei­ter­hin ge­fürch­tet und von den Mas­sen be­wun­dert. Pio­nie­re sind Vor­kämp­fer die mit der Ma­che­te in der Hand den Weg durch das Di­ckicht des Ur­wal­des schla­gen um neue We­ge zu be­rei­ten. Hin­ter ih­nen kom­men dann die Sied­ler wel­che die Stra­ßen bau­en. Auch Sied­ler ha­ben Ih­re Qua­li­tä­ten. Die Sied­ler un­ter den Un­ter­neh­mern sind die­je­ni­gen wel­che die Ide­en an­de­rer durch Ein­satz und per­ma­nen­tes Kai­zen ver­bes­sern. Neh­men wir zum Bei­spiel Ray Kroc der als 57 jäh­ri­ger Mi­xer­ver­käu­fer auf die Idee der Ge­brü­der Mc­do­nalds setz­te und ei­nen Welt­kon­zern dar­aus mach­te. Oder ein ge­wis­ser Ho­ward Schultz der Star­bucks zu dem mach­te was es heu­te ist. Die­se Flot­ten­ka­pi­tä­ne wa­ren vom Na­tu­rell her eher Sied­ler wel­che die Ide­en an­de­rer rich­tig groß ma­chen konn­ten in­dem Sie in kon­stan­ten klei­nen Schrit­ten Sys­te­me schaff­ten und die­se per­ma­nent op­ti­mier­ten. Stellst du dir ge­ra­de die Fra­ge ob Du Sied­ler bist oder Pio­nier? Und fragst du dich par­al­lel da­zu ob du dei­ne per­sön­li­che fi­nan­zi­el­le Frei­heit und al­le an­de­ren per­sön­li­chen Zie­le schnel­ler als Pio­nier oder Sied­ler er­rei­chen kannst? Die Wahr­heit ist- Na­he­zu je­der Un­ter­neh­mer hat An­tei­le von bei­den Kom­po­nen­ten in sich- aber fast im­mer über­wiegt ein An­teil ganz klar. Hast du schon her­aus­ge­fun­den wel­cher An­teil bei dir do­mi­niert?

Bist du der groß den­ken­de Heiß­sporn der nur dann ru­hig schla­fen kann wenn sei­ne Um­sät­ze ex­plo­die­ren und sich um zwei bis drei­stel­li­ge Pro­zent­punk­te jähr­lich ver­viel­fa­chen? Oder bist du eher der so­li­de Sied­ler der sich mit dem Spruch „No Risk no fun- High Risk high Fun!“nie­mals an­freun­den wird kön­nen, aber da­für kon­stan­te mo­de­ra­te Stei­ge­rungs­ra­ten auch über vie­le Jah­re hal­ten kann. Wäh­rend die Pio­nie­re wie Ste­ve Jobs krea­ti­ve Ide­en­pro­duk­ti­ons­ma­schi­nen sind kon­zen­trie­ren sich die Sied­ler al­so die Ste­ve Woz­niaks oder Sied­ler die­ser Welt lie­ber auf die schritt­wei­se Um­set­zung der Ide­en.

Und um auf die 2. Fra­ge zu spre­chen zu kom­men. Tat­sa­che ist fol­gen­de- Kei­ner ge­winnt al­lei­ne. Wenn du ein Pio­nier­typ bist soll­test du dich zeit­nah mit ei­ni­gen Sied­lern um­ge­ben. Wenn du selbst aber Sied­ler bist, spricht nichts da­ge­gen sich ei­nen Pio­nier zu su­chen und von ihm et­was Op­ti­mis­mus und Aben­teu­rer­tum zu ler­nen. Le­be doch dei­ne Stär­ke und su­chen dir je­mand der an dei­ner Sei­te der dei­ne Schwä­chen ab­deckt.

Am An­fang wur­den sie al­le be­lä­chelt, dann be­kämpft und heu­te ge­fürch­tet und be­wun­dert.

Am 28. Ok­to­ber gas­tiert Bo­do Schä­fer in der Sie­ger­land­hal­le. Ge­mein­sam mit To­bi­as Beck, Ge­rald Hör­han und Dr. Ben Baak wird er den ers­ten Er­folgs­und Qu­er­den­ker­a­bend in Sie­gen ge­stal­ten. Und klar ist: Schä­fer wie auch die an­de­ren Red­ner wer­den die rund 2500 Zu­hö­re­rin­nen und Zu­hö­rer, die ma­xi­mal an der Ver­an­stal­tung teil­neh­men kön­nen, da­zu brin­gen, mit man­cher ver­trau­ten und lieb ge­won­ne­nen Sicht­wei­sen zu bre­chen. Da­zu ge­hö­ren ganz prak­ti­sche Din­ge wie „Mach kei­ne to-do­lis­ten“(span­nen­de Fra­ge … denn war­um ei­gent­lich nicht?). Aber sie räu­men auch mit ech­ten Glau­bens­sät­zen auf. Wie dem, das Geld ma­chen wol­len et­was Schlech­tes sei. Bo­do Schä­fer zum Bei­spiel ver­tritt da ei­ne Po­si­ti­on, die sich im bes­ten Fall als „un­kon­ven­tio­nell“be­zeich­nen lässt – und von der wohl die meis­ten Deut­schen erst ein­mal nichts wis­sen wol­len. Näm­lich: Dass man Geld lie­ben kann. Viel­leicht sagt Schä­fer des­halb auch meis­tens gleich, dass Geld nicht al­lei­ne das Wich­tigs­te sei. Die Idee je­den­falls zu der Qu­er­den­ker-pre­mie­re im Sie­ger­land hat­ten zwei Sau­er­län­der Nach­wuchs-un­ter­neh­mer: Mar­co und Stef­fen Sche­rer. Die bei­den sind die Den­ker, Pla­ner und Ma­cher hin­ter dem Er­folgs­und Qu­er­den­ker­a­bend. Sie wol­len Men­schen in­spi­rie­ren und zum Ma­chen an­re­gen. Und sie sind über­zeugt, dass das geht. Die Iro­nie da­bei: Dass zwei Sau­er­län­der mit ei­ner Idee das Sie­ger­land nach vor­ne brin­gen wol­len – das ist un­ge­fähr so ver­rückt, als wür­de der Düs­sel­dor­fer dem Köl­ner er­klä­ren wol­len, was Kar­ne­val ist. Trotz­dem las­sen sich die Sche­rer-brü­der nicht da­von ab­brin­gen und sind aus­ge­spro­chen zu­ver­sicht­lich, dass der Abend ein vol­ler Er­folg wird. Un­ter an­de­rem näm­lich des­halb, weil sie von ei­nem der Grund­sät­ze von Bo­do Schä­fer über­zeugt sind: Dass man groß den­ken muss – und reich den­ken. „Ich neh­me mir ein Ziel und das neh­me ich ein­fach mal zehn“, sagt Bo­do Schä­fer. Ge­nau das ist die Idee hin­ter dem Qu­er­den­ker-abend in der Sie­ger­land­hal­le, sa­gen die bei­den Sau­er­län­der.

Das mag phi­lo­so­phisch klin­gen. Doch für die Sche­rer-brü­der geht es um ganz Kon­kre­tes: „Fragst Du dich manch­mal, war­um dem ei­nen Men­schen im Le­ben al­les zu­fällt, und dem an­de­ren ein­fach nichts ge­lin­gen will? Wie­so kann je­mand be­son­ders gut mit Men­schen um­ge­hen und war­um ist je­mand an­de­res ein Mil­lio­när?“, so Mar­co Sche­rer. Und sein Bru­der Stef­fen lie­fert die Ant­wort gleich mit: „Ge­nau dar­um wird es an die­sem Abend ge­hen. Bo­do Schä­fer und auch die an­de­ren Spea­ker wer­den vor al­lem ei­nes leis­ten: Sie er­mög­li­chen ein Um­den­ken.

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Reich sein ist kein Wun­der, es ist un­ser Ge­burts­recht! (Bo­do Schä­fer)

Bun­des­kanz­ler un­ter sich: An­ge­la Mer­kel, die Den­ke­rin, vor ei­nem Bild des Ma­cher-typs Hel­mut Kohl.

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