Da­ni­el Schweig: So­ci­al Me­dia .....................

Da­ni­el Schweig hat ein Mil­lio­nen-ge­schäft auf­ge­baut.

ERFOLG Magazin - - Inhalt -

Er selbst be­schreibt sich als ganz nor­ma­len Ty­pen aus Nürn­berg, oh­ne ir­gend­wel­che Su­per­kräf­te oder un­glaub­li­chen Ta­len­te. Nur hat Da­ni­el Schweig das ge­schafft, wo­von vie­le jun­ge Un­ter­neh­men heu­te träu­men. Mit ei­nem Haupt­schul­ab­schluss und ei­ner Aus­bil­dung zum Zer­spa­nungs­me­cha­ni­ker woll­te er sich nicht zu­frie­den­ge­ben. Sein Ziel war es, ganz nach oben zu kom­men und ihm war von An­fang an klar, dass ihm sein Ta­lent ei­nes Ta­ges zum er­folg­rei­chen Un­ter­neh­mer ma­chen wür­de. Als Vor­bild galt da­bei vor al­lem sein Va­ter, der ein er­folg­rei­cher Ge­schäfts­lei­ter in ei­nem in­ter­na­tio­na­len Ge­schäft war. Sein Ta­lent, Ge­schäf­te zu ma­chen, of­fen­bar­te sich schon in der Schu­le, als er Diddl-blät­ter, die er für 10 Pfen­nig ein­ge­kauft hat­te, für 20 Pfen­nig auf dem Pau­sen­hof wei­ter­ver­tick­te. Weil er ein­fach nicht wuss­te, was er mit sei­nem Le­ben an­stel­len woll­te, lern­te er nach dem qua­li­fi­zier­ten Haupt­schul­ab­schluss Zer­spa­nungs­me­cha­ni­ker und ar­bei­te­te da­nach vier Jah­re als Dre­her. Sein Traum, als er­folg­rei­cher Un­ter­neh­mer zu ar­bei­ten, rück­te der­weil in wei­te Fer­ne. Es war ein Mix aus Un­ter­for­de­rung und Lan­ge­wei­le, der ihn da­zu ver­an­lass­te, dort wei­ter­zu­ma­chen, wo er in sei­ner Kind­heit auf­ge­hört hat – Ge­schäf­te ma­chen. Er ging in die Bi­b­lio­thek und kauf­te sich sei­ne ers­ten Bü­cher, die den Grund­stein sei­nes neu­en Le­bens bil­den soll­ten. Sein ers­tes Buch war „Rich Dad Poor Dad“von Ro­bert Kiyo­sa­ki. Heu­te be­schreibt er den Zeit­punkt als ei­nen Schlüs­sel­mo­ment in sei­nem Le­ben, als er die­ses Buch das ers­te Mal ge­le­sen hat. Nach­dem er es in Re­kord­zeit vier­mal durch­ge­le­sen und bunt mar­kiert hat­te, muss­te er sich et­was Neu­es su­chen und stieß da­bei auf Youtu­be. Je mehr er­folg­rei­che Men­schen er sich an­schau­te, des­to öf­ter stell­te er sich die Fra­ge, was die über­haupt an­ders ma­chen, um so er­folg­reich zu wer­den. Die Lö­sung kam ziem­lich un­er­war­tet. Ei­nes Ta­ges wur­de er von ei­nem Kum­pel an­ge­ru­fen, der sich un­be­dingt mit ihm tref­fen woll­te. Es stell­te sich her­aus, dass er im Net­work Mar­ke­ting an­ge­fan­gen hat­te und mit ihm zu­sam­men­ar­bei­ten woll­te. Hier konn­te er es al­len zei­gen und sein Ta­lent be­wei­sen. In nur knapp 2,5 Jah­ren bau­te er ei­nen Ver­trieb mit 7000 Men­schen auf und über­traf da­mit jeg­li­che Er­war­tun­gen. Doch es war nicht die Art Ge­schäft, die ihn wirk­lich pack­te. Viel lie­ber woll­te er sich ein ei­ge­nes Im­pe­ri­um auf­bau­en. So nahm er all das an­ge­eig­ne­te Wis­sen und mach­te sich an die Pla­nung ei­nes Kon­zep­tes. Er grün­de­te ei­ne So­ci­al Me­dia-be­ra­tung und konn­te mit­hil­fe sei­nes Wis­sens aus Face­book Ads und On­li­ne Mar­ke­ting in sechs Ta­gen 17 Neu­kun­den ge­win­nen. Sein Auf­ga­ben­be­reich war klar de­fi­niert – ei­nen Neu­kun­den­pro­zess mit Face­book Mes­sen­ger Chat­bots auf­bau­en. Er ver­hilft an­de­ren Un­ter­neh­men da­zu, mit So­ci­al Me­dia ih­ren Um­satz mehr als zu ver­dop­peln. Für ihn ist die­se Tech­no­lo­gie das Mar­ke­ting der Zu­kunft. Mitt­ler­wei­le baut er sich mit sie­ben wei­te­ren Un­ter­neh­mern ei­ne Agen­tur auf. Er be­schreibt es als ei­nen sei­ner größ­ten Sie­ge, her­aus­ge­fun­den zu ha­ben, wer er wirk­lich ist und was er ma­chen will. Für ihn hat je­der Mensch ein be­stimm­tes Ta­lent oder ei­ne Ga­be, die er in sich trägt. Die Her­aus­for­de­rung sieht er da­rin, erst ein­mal her­aus­zu­fin­den, wel­che. Da­für muss­te er Din­ge tun, die er zu­vor noch nie ge­macht hat­te und sich auf die Rei­se be­ge­ben. Ei­ne Mög­lich­keit, sich wei­ter­zu­bil­den und auf dem neu­es­ten Stand zu blei­ben, sind für ihn die Buch­clubs. Dort spart er oft die Zeit, al­les sel­ber durch­zu­le­sen und kann sich auf die wich­ti­gen High­lights je­des ein­zel­nen Bu­ches kon­zen­trie­ren. Auch be­kann­te Coa­ches wie Tai Lopez oder Grant Car­do­ne sind ein wich­ti­ger Be­stand­teil sei­ner Wei­ter­bil­dung. On­li­ne Kur­se ge­hö­ren eben­falls da­zu, wenn man vor­ne mit­mi­schen will.

Ge­nau wie Sie­ge ge­hö­ren auch Nie­der­la­gen für Da­ni­el Schweig zum Le­ben da­zu. Da­bei sieht er sie nicht als et­was Schlech­tes, son­dern als not­wen­di­ge Schrit­te zum Er­folg. Als er sich da­für ent­schie­den hat­te, sich auf Mes­sen­ger Chat­bots zu kon­zen­trie­ren, hat­te er we­der ei­nen Men­tor, noch an­der­wei­ti­ge Hil­fe. „Ich hat­te nie­man­den, den ich fra­gen konn­te, wie das funk­tio­niert, weil es ei­ne kom­plett neue Tech­no­lo­gie ist.“Zwar muss­te er ei­ni­ge We­ge aus­pro­bie­ren, wuss­te da­für am En­de aber ganz ge­nau, wel­che Me­tho­de am ef­fek­tivs­ten in der On­li­ne Mar­ke­ting Welt funk­tio­niert.

Wenn es um die Zu­kunft von Mar­ke­ting geht, ist ei­nes für ihn klar – das Han­dy ist das Au­ge zur Welt. „Das Han­dy ist un­ser treu­er Ge­fähr­te. Wir ste­hen mit dem Han­dy auf, ge­hen da­mit zur Ar­beit und schla­fen da­mit wie­der ein. Ich wür­de ganz klar sa­gen, dass das Han­dy ei­ne ex­trem wich­ti­ge Rol­le in un­se­rem Le­ben spielt und noch ei­ni­ges in Zu­kunft auf uns zu­kom­men wird.“Schweig geht da­von aus, dass sich das Han­dy in den nächs­ten Jah­ren stark wei­ter­ent­wi­ckeln und so ver­än­dern wird, dass man es nicht mehr wie­der­er­kennt. Aber da­bei soll es nicht blei­ben. Sei­en es selbst­fah­ren­de Au­tos, Ro­bo­ter als Un­ter­stüt­zung im Ei­gen­heim oder die stark zu­neh­men­de Rol­le von Ge­sund­heits-apps und Fit­ness-arm­bän­dern – so sieht die Zu­kunft aus und das wird in 15 Jah­ren wei­test­ge­hend Nor­ma­li­tät sein. Ge­ra­de bei Un­ter­neh­men wie App­le, Goog­le und Co. sieht er ein enor­mes Wachs­tums­po­ten­zi­al. Die künst­li­che In­tel­li­genz wird da­bei die größte Rol­le ein­neh­men und die Tech­nik der Zu­kunft be­stim­men.

„Kun­den könn­ten in fünf Jah­ren er­war­ten, dass di­gi­ta­le As­sis­ten­ten nicht mehr nur fest vor­ge­ge­be­ne Phra­sen ver­ste­hen, son­dern na­tür­li­che Spra­che ana­ly­sie­ren und nach­voll­zie­hen kön­nen.“Und plant, Vor­rei­ter die­ser Ent­wick­lung zu sein.

Das Han­dy ist das Au­ge zur Welt.

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