To­bi­as Beck: Un­box your li­fe ......................

Be­woh­ner­frei durchs Le­ben

ERFOLG Magazin - - Inhalt - Von To­bi­as Beck

Was, wenn das Le­ben in kei­ne ge­sell­schaft­lich vor­ge­fer­tig­te Kis­te passt? Muss ich mir dann die Flü­gel ab­schnei­den und mich pas­send ma­chen? Muss ich mich in et­was hin­ein­pres­sen, um da­zu­zu­ge­hö­ren? Bin ich zu Miss­er­folg ver­ur­teilt, weil die bes­ten Kis­ten schon be­setzt sind? Im Kin­der­gar­ten und in der Schu­le war das die Nach­richt, die Top-speaker und Trai­ner To­bi­as Beck ent­ge­gen hall­te. Denn das ver­mit­telt das Sys­tem Men­schen, de­ren na­tür­li­che Flug­bahn an­de­res ver­läuft als die der All­ge­mein­heit. Men­schen, die nicht der Her­de hin­ter­her trot­ten. Wi­der Er­war­ten hat Beck ir­gend­wann ei­ne Kis­te, die sehr er­folg­reich aus­sieht. Da­rin ste­cken ein di­ckes Au­to, ei­ne teu­re Woh­nung, ei­ne hüb­sche Freun­din. An­sons­ten Lee­re. Das Va­ku­um lässt ihm die ge­sell­schaft­lich an­er­kann­te Kis­te um die Oh­ren flie­gen. Bank­rott. Die Im­plo­si­on ist rei­ni­gend: „Ich rap­pel­te mich in mei­nem al­ten Kin­der­zim­mer wie­der auf und dach­te mir, vier­eckig und in ei­ne Kis­te ge­quetscht sieht eh' doof aus“, sagt Beck – und lässt sein Le­ben aus­ge­packt. Mit Er­folg: Als Spre­cher hilft er Tau­sen­den Men­schen, ih­re in­ne­ren Pa­ke­te zu öff­nen und den In­halt er­strah­len zu las­sen. „Es gibt Werk­zeu­ge, mit de­nen Men­schen in­ne­re Gren­zen spren­gen kön­nen“, sagt Beck. Be­stands­auf­nah­me mit dem Le­bens­rad et­wa. Man un­ter­teilt ei­nen Kreis in sechs Be­rei­che: Kör­per und Fit­ness, Fi­nan­zen, Au­ßen­dar­stel­lung, Ge­füh­le, Un­ter­be­wusst­sein und Spi­ri­tua­li­tät. Die­se füllt man nach Punk­ten auf. Das Er­geb­nis zeigt, wo es et­was zu tun gibt. „Man darf sich nicht ent­mu­ti­gen las­sen, wenn das Rad ei­ert“, sagt Beck, „man sieht dann ein­fach, an wel­cher Stel­le man die Är­mel hoch­krem­peln muss.“

Im­mer un­ver­zicht­bar: der Blick nach in­nen. „Ich bin über­zeugt, Er­folg fängt zu­hau­se an“, sagt Beck. „Vie­le Men­schen wol­len Fir­men auf­bau­en, krie­gen aber ih­re Be­zie­hun­gen nicht auf die Ket­te.“Zu die­sen Be­zie­hun­gen zählt auch die zu uns selbst. Des­halb ar­bei­tet Beck mit dem „In­ne­ren Kind“. Das ist der An­teil in uns, der aben­teu­er­lus­tig und be­geis­tert ge­blie­ben ist. Manch­mal braucht er ein biss­chen Lie­be, da­mit er sich her­vor­lo­cken lässt. „Nimm doch mal den klei­nen Men­schen in dir an die Hand und er­in­ne­re ihn dar­an, wie viel Spaß es macht, zu spie­len und im Hier und Jetzt zu sein“, rät Beck. Wer in­ner­lich frei ist, kann auch für an­de­re da sein. Für sei­ne Fa­mi­lie. Für Freun­de, Kol­le­gen und Mit­ar­bei­ter. „Fang an zu spie­len! Dann spürst du dei­ne Stär­ke und Lei­den­schaft und kommst in dei­ne Kraft“, sagt Beck.

Sich in­ner­lich klein ma­chen und da­bei an Grö­ße ge­win­nen. Das ist auch die In­ten­ti­on des Die­nens: „Als ich an­ge­fan­gen ha­be, an­de­ren zu nut­zen und Men­schen vor­an­zu­brin­gen, ging mein Le­ben rich­tig nach vor­ne“, be­rich­tet

Beck. Ler­nen. Die­nen. Der

Welt et­was zu­rück­ge­ben. Dem Prin­zip folgt Beck, als er nach der Plei­te Flug­be­glei­ter wird und in sei­ner Frei­zeit Se­mi­na­re gro­ßer Trai­ner be­sucht. Mitt­ler­wei­le sitzt er selbst in der First Class und kennt bei­de Sei­ten des Le­bens. Schü­ler ist er ge­blie­ben: Ob­schon er jähr­lich Tau­sen­de Men­schen in ih­re Be­ru­fung führt, lässt er sich wei­ter aus­bil­den. Und be­tritt Flug­zeu­ge im­mer noch als Flug­be­glei­ter. In sei­nem neu­en Buch „Un­box Your Li­fe“gibt Beck An­lei­tung, die Kis­te des Le­bens zu öff­nen – un­ter­halt­sam und ef­fek­tiv. Oft muss erst Un­an­ge­neh­mes raus, um an den Kern zu kom­men. Viel­leicht gibt es ein paar Be­woh­ner, die ih­re ne­ga­ti­ve En­er­gie bei ei­nem ab­la­den. Be­woh­ner? „Das sind Men­schen, die rein­kom­men und nur ih­ren Kör­per mit­brin­gen, weil sie in­ner­lich schon tot sind. Die be­schwe­ren sich so­gar, wenn der Do­nut ein Loch hat“, er­klärt Beck. Wer die aus sei­nem Le­ben ver­bannt, macht ei­nen gro­ßen Schritt in Rich­tung Er­folg: „Wir sind die Sum­me der fünf Men­schen, mit de­nen wir uns am meis­ten um­ge­ben“, sagt Beck. Der Speaker und Hoch­schul­do­zent er­klärt, war­um man sich da­ge­gen nicht weh­ren kann: „Das liegt an den Spie­gel­neu­ro­nen. Die­se Ner­ven­zel­len las­sen uns das Ver­hal­ten un­se­res Um­felds so mit­er­le­ben, als sei es un­ser ei­ge­nes. Und sie las­sen uns die Men­schen um uns her­um imi­tie­ren. Da ha­ben wir gar kei­ne Wahl!“Die gu­te Nach­richt: Das ist kei­ne Ein­bahn­stra­ße. Becks Lö­sung: Um­gib dich mit Men­schen, die so sind, wie du sein möch­test, und du wächst au­to­ma­tisch. Ei­ne Smart­pho­ne-wer­bung am Flug­ha­fen gibt. Beck den An­stoß zum Buch. Zu­fall? Schließ­lich macht er sei­ne ers­ten Schrit­te als Trai­ner in der Te­le­kom­mu­ni­ka­ti­ons­bran­che. „Un­box Your Pho­ne“liest er dort – und schüt­telt in­ner­lich den Kopf: „Be­vor wir Te­le­fo­ne ent­pa­cken, soll­ten wir das mit uns sel­ber tun und un­se­re vor­pro­gram­mier­ten Apps in vol­lem Um­fang aus­le­ben.“

In­fo: Mehr Tipps gibt es jetzt in To­bi­as Becks neu­em Buch „Un­box your Li­fe!: BE­WOH­NER­FREI: Das Ge­heim­nis für dei­nen Er­folg im Le­ben“.

Fang an zu spie­len! Dann spürst du dei­ne Stär­ke und Lei­den­schaft und kommst in dei­ne Kraft

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