Ist Mering noch zu ret­ten?

Friedberger Allgemeine - - Dasing | Friedberg -

Zum Be­richt „Es war Lie­be auf den ers­ten Blick“vom 23. Ju­li: Jetzt hat man das Me­rin­ger Schloss ka­putt­sa­niert. Wo bit­te bleibt der Denk­mal­schutz?!

Bal­kons und Fens­ter, die sym­bo­li­sie­ren, dass sich hier Sa­nie­rung nur auf der Ba­sis Pro­fit ver­steht. Statt dass man im Schloss we­nigs­tes ei­nen ein­zi­gen grö­ße­ren Raum zur öf­fent­li­chen Nut­zung zur Ver­fü­gung stellt (vie­le Me­rin­ger Künst­ler müs­sen ih­re Kunst­wer­ke im­mer au­ßer­halb Me­rings aus­stel­len, weil der ge­eig­ne­te Aus­stel­lungs­raum fehlt), wur­de al­les für den ach so ge­frag­ten Wohn­raum – oh­ne jeg­li­chem Schloss-Baustil ge­recht zu wer­den – ver­baut.

Nun sol­len noch di­ver­se al­te Ge­bäu­de ab­ge­ris­sen wer­den, bald ist aus ganz Mering ein pro­fil­lo­ses Still­le­ben von nicht mehr vor­han­de­ner His­to­rie ge­wor­den (sie­he Markt­platz).

Gibt es hier noch ge­schichts­be­wuss­tes Bil­dungs­bür­ger­tum? Oder ist Mering et­wa noch zu ret­ten? Ju­lia­ne Urbs , Mering

Wir freu­en uns über je­de Zu­schrift, die sich mit der Zei­tung und ih­rem In­halt aus­ein­an­der­setzt. Die Ein­sen­der ver­tre­ten ih­re ei­ge­ne Mei­nung. Kür­zun­gen blei­ben in je­dem Fall vor­be­hal­ten.

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