War­um der Mut Augs­burg wohl wie­der ver­lässt

Der Schrift­zug wird am Di­ens­tag ab­mon­tiert

Friedberger Allgemeine - - Augsburg -

Egal ob bei Tag oder bei Nacht: Die drei Buch­sta­ben „MUT“am Rat­haus­platz sind ein Hin­gu­cker. Das Werk des Münch­ner Künst­lers Bo­ris Ma­xi­mo­witz steht für das Mot­to des Frie­dens­fes­tes. Am Tag nach dem Fei­er­tag am 8. Au­gust wird es am Di­ens­tag vom Dach des Hau­ses ab­mon­tiert. Wahr­schein­lich wird der Schrift­zug die Stadt ganz ver­las­sen, denn er ist nur ei­ne Leih­ga­be.

Die Lei­te­rin des Frie­dens­bü­ros der Stadt, Chris­tia­ne Lem­bert-Do­bler, be­dau­ert das: „Wir fän­den es schön, wenn der Schrift­zug in der Stadt blei­ben könn­te.“Da­für müss­te sich aber ein Käu­fer für das Werk fin­den und wohl auch ein neu­er Ort; der Stand­ort auf dem Dach am Rat­haus­platz war laut Frie­dens­bü­ro nur wäh­rend des Frie­dens­fes­tes ge­neh­migt. Der Preis wä­re mit Bo­ris Ma­xi­mo­witz zu ver­han­deln. Die Stadt wür­de den Kon­takt zum Künst­ler ver­mit­teln (0821/324-3261 oder frie­dens­stadt@augs­burg.de).

Das Werk war am 8. Ju­li auf dem Dach des Si­gnal-Idu­na-Ge­bäu­des er­rich­tet wor­den. Es ist Ma­xi­mo­witz’ zwei­ter Schrift­zug mit dem Wort „Mut“. Der ers­te ist in München am Krea­ti­vquar­tier in der Dach­au­er Stra­ße zu se­hen. Üb­ri­gens: Wer zu­letzt das M im Schrift­zug ver­miss­te – es wird re­pa­riert.

Vor dem Fi­na­le des Frie­dens­fes­tes ist auch ein gro­ßes Trans­pa­rent auf­ge­hängt wor­den. Dar­auf steht: „Wir sind Frie­dens­stadt!“Das Trans­pa­rent war erst­mals zu se­hen, als Augs­bur­ger im Fe­bru­ar ge­gen den Auf­tritt von AfD-Che­fin Frau­ke Pe­try de­mons­triert hat­ten. (mb)

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