So hilft Ihr Gar­ten den Wild­bie­nen

Friedberger Allgemeine - - Wissen -

Wäh­rend wir noch Ba­de­ur­lau­be pla­nen und den Som­mer ge­nie­ßen, neigt er sich für die Wild­bie­nen schon dem En­de zu. Sie wer­den im­mer schwä­cher und dre­hen ih­re letz­ten Run­den. Nun ist es wich­tig, dass sie ih­re Brut gut in ih­ren Nes­tern un­ter­brin­gen. Je­der, der ei­nen Gar­ten hat, kann sich am Wild­bie­nen­schutz be­tei­li­gen. Die Deut­sche Wild­tier Stif­tung gibt Tipps für Gar­ten­be­sit­zer: 1) Exo­ti­sche Pflan­zen nur be­dingt pflan­zen: Ein Bei­spiel: Die aus Chi­na stam­men­de For­sy­thie lie­fert trotz ih­rer leuch­tend gel­ben Blü­ten we­der Nah­rung noch ist sie ei­ne ge­eig­ne­te Nist­hil­fe.

2) Lee­re Schne­cken­häu­ser nicht weg­wer­fen und To­t­holz lie­gen las­sen: Die zwei­far­bi­ge Schne­cken­hausMau­er­bie­ne legt ih­re Eier aus­schließ­lich in lee­re Schne­cken­häu­ser. Das zer­brech­li­che Kalk-Häu­schen tarnt sie mit Rei­sig und Laub. Man­che Wild­bie­nen­ar­ten na­gen Gän­ge in mor­sches Holz und le­gen hier ih­re Eier hin­ein.

3) Stän­gel über den Win­ter ste­hen las­sen: Wild­bie­nen bau­en ih­re Nes­ter auch in sta­bi­len Pflan­zen­stän­geln. 50 bis 80 cm über dem Bo­den schnei­den und über den Win­ter ste­hen las­sen.

4) Nist­hil­fe sel­ber bau­en: Hoh­le Bam­bus­stä­be in ei­ne sau­be­re, lee­re Do­se le­gen und bis zur Mit­te Gips gie­ßen. Stä­be ein­set­zen, trock­nen las­sen, Nist­hil­fe waa­ge­recht an ei­nen re­gen- und wind­ge­schütz­ten Ort le­gen. Aber Ach­tung: Al­le Nist­hil­fen für Wild­bie­nen nut­zen nichts, wenn sie im Schat­ten lie­gen, sie brau­chen Son­ne. (ka­fi)

Foto: dpa

Usain Bolt bei sei­nem Welt­re­kord­sprint über 100 Me­ter 2009 in Ber­lin.

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