So kannst auch du ih­nen hel­fen

Je­der kann ei­nen klei­nen Bei­trag da­zu leis­ten, da­mit es den Bie­nen bes­ser geht. Hier ein paar Tipps

Friedberger Allgemeine - - Extra -

Ho­nig­bie­nen sind wich­tig für uns Men­schen. Und das nicht nur, weil sie uns den Ho­nig schen­ken. Gä­be es die­se ge­streif­ten In­sek­ten nicht, könn­ten wir zum Bei­spiel kei­ne Äp­fel oder Kir­schen ern­ten. Denn sie müs­sen erst von Bie­nen be­stäubt wer­den, da­mit sie Früch­te tra­gen. Die meis­ten Pflan­zen, von de­nen wir ern­ten, sind auf die­se Bie­nen­ar­beit an­ge­wie­sen.

Auch du kannst da­zu bei­tra­gen, dass es den Bie­nen wie­der bes­ser geht:

Bie­nen­blu­men Du kannst Blu­men pflan­zen, die den Bie­nen schme­cken. Es gibt be­son­de­re Blu­men­mi­schun­gen für Bie­nen. Die Sa­men da­von kannst du zum Bei­spiel in eu­ren Gar­ten sä­en oder dar­aus Sa­men­bom­ben her­stel­len. Du kannst auch dei­ne Groß­el­tern und dei­ne Nach­barn bit­ten, im Gar­ten nicht im­mer so gut auf­zu­räu­men, son­dern ein­fach mal ein paar Blüm­chen ste­hen und blü­hen zu las­sen.

Rich­ti­gen Ho­nig kau­fen Wenn du dei­nen Ho­nig di­rekt beim Im­ker kaufst, dann un­ter­stützt du je­man­den, der sich um Bie­nen küm­mert und et­was für die Re­gi­on tut. Was vie­le nicht wis­sen: Su­per­markt­ho­nig kommt häu­fig aus dem Aus­land und wird oft­mals von gro­ßen Fir­men ver­kauft. Da­von ha­ben die Im­ker in un­se­rer Um­ge­bung gar nichts. Aber: Von je­dem Glas „Ech­ter Deut­scher Ho­nig“, das Im­ker hier ver­kau­fen, fließt et­was Geld an den Deut­schen Im­ker­bund. Der Ver­ein setzt sich dann auch da­für ein, dass Po­li­ti­ker den Bie­nen hel­fen und zum Bei­spiel be­son­de­re Gift­stof­fe in der Land­wirt­schaft ver­bie­ten. Oder er spricht mit Land­wir­ten, wie sie Bie­nen bes­ser un­ter­stüt­zen kön­nen. Und er ver­sucht Städ­te zu über­zeu­gen, die Stra­ßen­rän­der sel­te­ner zu mä­hen und dort lie­ber Blu­men ste­hen zu las­sen.

Bie­nen hal­ten Du kannst na­tür­lich auch Bie­nen ein Zu­hau­se ge­ben und zu­sam­men mit dei­nen El­tern ei­nen Im­ker­kurs be­le­gen. Aber Vor­sicht: Bie­nen sind Le­be­we­sen, um die man sich küm­mern muss. Wer sich nicht rich­tig aus­kennt, kann auch Scha­den an­rich­ten. Denn wenn ein Bie­nen­volk krank ist, kann es auch an­de­re an­ste­cken. Mehr In­for­ma­tio­nen über Im­ker­kur­se un­ter www.im­ker-schwa­ben.de.

Bio kau­fen Wenn auf ei­nem Le­bens­mit­tel „Bio“drauf­steht, dann heißt das bei uns auch: Es wur­de oh­ne ge­fähr­li­che Spritz­mit­tel her­ge­stellt. Das be­deu­tet: Es wur­de bei der Her­stel­lung auch kein gif­ti­ges Mit­tel ein­ge­setzt, das Bie­nen scha­det. In­dem ihr sol­che Le­bens­mit­tel kauft, fließt ein Teil eu­res Gel­des auch an die Leu­te, die oh­ne Che­mi­ka­li­en ar­bei­ten. Da­mit zeigst du: „Das fin­de ich gut. Ich un­ter­stüt­ze eu­re Ar­beit. Macht wei­ter so!“

Wer Le­bens­mit­tel mit solch ei­nem Zei­chen drauf kauft, sorgt da­für, dass we­ni­ger Che­mi­ka­li­en auf die Fel­der kom­men.

Mit solch ei­nem Glas „Ech­ter Deut­scher Ho­nig“kannst du auch et­was für die Bie­nen tun.

Frag doch dei­ne El­tern oder dei­ne Groß­el­tern, ob ihr nicht im­kern und ei­nen Im­ker­kurs be­le­gen wollt.

Der Kin­der­gar­ten in At­ten­hau­sen hat heu­er Bie­nen­blu­men ge­pflanzt, da­mit die Bie­nen mehr zu fres­sen ha­ben.

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