Fak­ten zu Droh­nen

Friedberger Allgemeine - - Bayern -

Die Ver­kaufs­zah­len für Droh­nen in Deutsch­land stei­gen. Im­mer mehr Men­schen nut­zen die klei­nen, stän­dig bil­li­ger wer­den­den Flug­ge­rä­te, um in ih­rer Frei­zeit aus der Luft zu fo­to­gra­fie­ren oder zu fil­men. Ei­ni­ge Fak­ten:

Ge­wicht Bis zu ei­nem Ge­wicht von fünf Ki­lo­gramm ist der Be­trieb von Droh­nen oh­ne Er­laub­nis mög­lich. Flug­ge­rä­te, die mehr wie­gen, darf man nur mit Ein­ver­ständ­nis der Flug­ver­kehrs­kon­trol­le stei­gen las­sen.

Steue­rung und Sicht Der Droh­nen­pi­lot muss wäh­rend des Be­triebs sein Flug­ge­rät je­der­zeit oh­ne Hilfs­mit- tel se­hen kön­nen – al­so oh­ne Fern­glas oder Nacht­sicht­ge­rät. Die ma­xi­ma­le Flug­hö­he darf 100 Me­ter nicht über­stei­gen. Be­mann­ten Luft­fahr­zeu­gen muss ein Droh­nen­pi­lot stets aus­wei­chen. Steu­ern un­ter Dro­genoder Al­ko­hol­ein­fluss ist ver­bo­ten.

Überflug Über Men­schen und Men­schen­an­samm­lun­gen ist der Überflug ver­bo­ten, eben­so über Kran­ken­häu­sern, Kraft­wer­ken und Ge­fäng­nis­sen. Wer sei­ne Droh­ne in ei­nem Ab­stand von we­ni­ger als 1,5 Ki­lo­me­ter zu ei­nem Flug­platz oder Flug­ha­fen stei­gen las­sen will, braucht ei­ne Er­laub­nis der Luft­auf­sicht. (dpa)

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