Sha­ke­speare und Ver­di sind die Thea­ter-Ren­ner

Friedberger Allgemeine - - Feuilleton -

Wil­li­am Sha­ke­speare war in der Spiel­zeit 2014/15 auf deutsch­spra­chi­gen Büh­nen der meist­ge­spiel­te Au­tor. In den Schau­spiel­häu­sern Deutsch­lands, Ös­ter­reichs und der Schweiz gab es ins­ge­samt 151 Ins­ze­nie­run­gen sei­ner Wer­ke, wie der Deut­sche Büh­nen­ver­ein in sei­ner Werk­sta­tis­tik be­kannt gibt. Auch bei der Zahl der Auf­füh­run­gen lag Sha­ke­speare mit 1851 an der Spit­ze; eben­so bei den Zu­schau­er­zah­len: 626 231. Im Be­reich Schau­spiel folg­ten bei den Au­to­ren auf den Plät­zen zwei bis fünf: Schil­ler, Brecht, Goe­the und Lutz Hüb­ner. Im Be­reich der Oper nahm Ver­di den ers­ten Rang ein: 124 Ins­ze­nie­run­gen mit 1014 Auf­füh­run­gen vor 748 283 Zu­schau­ern. Auf Platz zwei folgt Mo­zart mit 119 Ins­ze­nie­run­gen, 944 Auf­füh­run­gen und 728 192 Zu­schau­ern. Auf Rang drei steht Puc­ci­ni mit 77 Ins­ze­nie­run­gen, 638 Auf­füh­run­gen und 663 032 Zu­schau­ern. Bei der Be­trach­tung ein­zel­ner Wer­ke und der An­zahl ih­rer Neu­in­sze­nie­run­gen hat sich Wolf­gang Herrn­dorfs Aus­rei­ßer­ro­man „Tschick“durch­ge­setzt. Er wur­de 2014/2015 spar­ten­über­grei­fend 52 Mal neu pro­du­ziert, Mo­zarts „Zau­ber­flö­te“32 Mal (Platz 2).

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