Un­ter­neh­men be­schäf­ti­gen 136000 Flücht­lin­ge

Friedberger Allgemeine - - Wirtschaft -

Die deut­schen Un­ter­neh­men ha­ben nach An­ga­ben der Bun­des­agen­tur für Ar­beit (BA) im Früh­jahr mehr als 136 000 Men­schen aus Asyl­her­kunfts­län­dern an­ge­stellt. 99 000 da­von hät­ten im Mai ei­ne re­gu­lä­re, ver­si­che­rungs­pflich­ti­ge Stel­le ge­habt, knapp 37 000 sei­en ge­ring­fü­gig be­schäf­tigt ge­we­sen, et­wa auf Ba­sis ei­nes Mi­ni­jobs, be­rich­te­ten Ex­per­ten der Bun­des­agen­tur. Wie die Sta­tis­tik zeigt, han­delt es sich bei den 136 000 Be­schäf­tig­ten aber nur in den we­nigs­ten Fäl­len um im Vor­jahr ein­ge­reis­te Flücht­lin­ge. Vie­le der Be­schäf­tig­ten sei­en schon län­ger in Deutsch­land.

Kri­mi­nel­le er­leich­tern Leo­ni um Mil­lio­nen­sum­me

Der Nürn­ber­ger Au­to­zu­lie­fe­rer Leo­ni ist nach ei­ge­nen An­ga­ben Op­fer ei­nes mil­lio­nen­schwe­ren Be­trugs ge­wor­den. Un­ter Ver­wen­dung ge­fälsch­ter Do­ku­men­te und Iden­ti­tä­ten sei­en Gel­der des Un­ter­neh­mens auf Ziel­kon­ten im Aus­land trans­fe­riert wor­den. Der Scha­den be­lau­fe sich auf ei­nen Ab­fluss an li­qui­den Mit­teln von ins­ge­samt rund 40 Mil­lio­nen Eu­ro. Aus dem Fir­men­um­feld hieß es, je­mand ha­be sich ge­gen­über Mit­ar­bei­tern des Hau­ses als Leo­ni-Mit­ar­bei­ter aus­ge­ge­ben und be­haup­tet, „be­son­de­re Be­fug­nis­se zu ha­ben“. Das Vor­ge­hen der Tä­ter äh­nelt der so­ge­nann­ten „Chef-Ma­sche“, bei der Un­be­kann­te in den ver­gan­ge­nen Mo­na­ten Fir­men um gro­ße Be­trä­ge er­leich­tert hat­ten.

Ni­ke wirbt in neu­em Spot mit 86-jäh­ri­ger Or­dens­frau

Der US-Sport­ar­ti­kel­her­stel­ler Ni­ke wirbt in ei­nem neu­en Spot mit der 86-jäh­ri­gen Or­dens­frau und Tri­ath­le­tin Ma­don­na Bu­der. Die als „Iron Nun“(Ei­ser­ne Non­ne) be­kannt ge­wor­de­ne US-Or­dens­schwes­ter gilt als äl­tes­te Tri­ath­le­tin, die je ei­nen Iron­man be­en­det hat. Ni­ke er­klär­te in Bea­ver­ton (USBun­des­staat Ore­gon), der neue Wer­be­spot „Un­li­mi­ted Youth“(Un­be­grenz­te Ju­gend) feie­re „ei­ne au­ßer­ge­wöhn­li­che Ath­le­tin und ih­re Ent­schlos­sen­heit, kon­ven­tio­nel­len Vor­stel­lun­gen vom Al­ter zu trot­zen“.

Staat ver­dient mehr als ei­ne Mil­li­ar­de an Kaf­fee­trin­kern

Der Kaf­fee­kon­sum der Deut­schen hat im ver­gan­ge­nen Jahr mehr als ei­ne Mil­li­ar­de Eu­ro Steu­ern in die Bun­des­kas­se ge­spült. Das wa­ren nach An­ga­ben des Sta­tis­ti­schen Bun­des­amts 1,6 Pro­zent mehr als im Jahr 2014. Der Ein­nah­me­re­kord stammt aus dem Jahr 1994 mit da­mals um­ge­rech­net 1,16 Mil­li­ar­den Eu­ro. Im ver­gan­ge­nen Jahr trank nach An­ga­ben des Deut­schen Kaf­fee­ver­ban­des je­der Bun­des­bür­ger im Schnitt 162 Li­ter des be­lieb­ten Ge­tränks, das ent­spricht 7,2 Ki­lo­gramm Roh­kaf­fee.

Ga­b­ri­el gibt Über­nah­me von Ku­ka durch Mi­dea frei

Wie zu er­war­ten war, kann Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­ter Sig­mar Ga­b­ri­el kei­ne Ein­wän­de ge­gen die Über­nah­me des Augs­bur­ger Ro­bo­ter­bau­ers Ku­ka durch den chi­ne­si­schen Mi­dea-Kon­zern vor­brin­gen. Das wur­de ges­tern Abend be­kannt. Wie be­rich­tet, hät­te Ga­b­ri­el be­wei­sen müs­sen, dass die öf­fent­li­che Ord­nung oder die Si­cher­heit der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land durch den Ein­stieg der Chi­ne­sen ge­fähr­det ist. Da aber Ku­ka in Deutsch­land nicht im Be­reich der mi­li­tä­ri­schen Pro­duk­ti­on tä­tig ist, hat­te das Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um kei­ne Ar­gu­men­te ge­gen die Über­nah­me.

Ma­don­na Bu­der

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