Bür­ger­be­geh­ren: So ver­prellt man Leu­te

Friedberger Allgemeine - - Augsburg - HIER SCHREI­BEN SIE IH­RE MEI­NUNG

Zum Ar­ti­kel „Wur­de das Thea­ter oh­ne Not ge­schlos­sen“vom 17. Au­gust: Wenn es am En­de zu ei­nem Bür­ger­be­geh­ren zur Thea­ter­sa­nie­rung kommt, dann trotz und nicht we­gen der Initia­to­ren des Bür­ger­be­geh­rens. Auch wenn ich persönlich fin­de, dass es durch­aus ei­nen Bür­ger­ent­scheid zu den er­heb­li­chen In­ves­ti­tio­nen zur Thea­ter­sa­nie­rung ge­ben soll­te, kann ich die Initia­ti­ve nicht mehr un­ter­stüt­zen. Sie hät­te sich ein Bei­spiel an der se­riö­sen Initia­ti­ve zur Stadt­wer­ke­fu­si­on neh­men sol­len. Auf der Stra­ße sind teil­wei­se die dort en­ga­gier­ten Per­so­nen bei der Un­ter­schrif­ten­samm­lung kaum fä­hig zu ar­gu­men­tie­ren oder durch fun­dier­tes Wis­sen um das Pro­jekt zu über­zeu­gen. Die Darstel­lung der Grup­pe in so­zia­len Me­di­en ist auf ei­ne Art und Wei­se po­pu­lis­tisch und ar­bei­tet mit Schmä­hun­gen, dass man sich an Grup­pen wie die AfD und Pe­gi­da er­in­nert fühlt. Ich kann mir ei­gent­lich nicht vor­stel­len, dass dies

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