Mer­kel macht Druck auf Kon­zer­ne

Fir­men sol­len mehr Mi­gran­ten ein­stel­len

Friedberger Allgemeine - - Erste Seite -

Berlin Bun­des­kanz­le­rin An­ge­la Mer­kel (CDU) hat nach­drück­lich an die deut­schen Un­ter­neh­men ap­pel­liert, mehr da­für zu tun, dass Flücht­lin­ge in Ar­beit kom­men. „Wenn sich Flücht­lin­ge über Ar­beit in Deutsch­land in­te­grie­ren, ist das ein Ge­winn für al­le“, sag­te Mer­kel. Es ge­be zwar schon vie­le Un­ter­neh­men, die ei­ne Men­ge für die In­te­gra­ti­on tun. Trotz­dem müss­ten Re­gie­rung und Wirt­schaft dar­über nach­den­ken, wie man ge­mein­sam noch mehr er­rei­chen kön­ne, mein­te die Kanz­le­rin. So müs­se die Bun­des­re­gie­rung se­hen, „wo noch bü­ro­kra­ti­sche Re­ge­lun­gen ei­nem schnel­le­ren Ein­stieg ins Be­rufs­le­ben im Weg ste­hen“. Und Mer­kel füg­te hin­zu: „Uns ist je­der Hin­weis aus der Pra­xis will­kom­men, um noch ef­fek­ti­ver wer­den zu kön­nen.“Zu­letzt zeig­te ei­ne Um­fra­ge, dass die 30 Kon­zer­ne, die im Deut­schen Ak­ti­en­in­dex no­tiert sind, nur 54 Flücht­lin­ge fest an­ge­stellt hat­ten. Da­von ent­fie­len nach Re­cher­chen der Frank­fur­ter

All­ge­mei­nen al­lein 50 auf die Deut­sche Post. (dpa)

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