Kein Trop­fen geht ver­lo­ren

Was­ser gibt es übe­r­all. Aber wo kommt es her und wie geht es, dass in Flüs­sen im­mer neu­es Was­ser nach­kommt?

Friedberger Allgemeine - - Capito - VON KA­TRIN FI­SCHER

Hast du ge­wusst, dass kein Trop­fen Was­ser auf der Er­de ver­lo­ren geht? Je­der Trop­fen macht stän­dig ei­ne Rund­rei­se. Wir zei­gen dir, wie die Sta­tio­nen die­ser Rei­se aus­se­hen:

Sta­ti­on 1: Was­ser siehst du übe­r­all, im Meer, in Se­en oder zum Bei­spiel in Pfüt­zen. Was­ser steckt aber auch im Bo­den, in der Er­de, wo du es nicht se­hen kannst. Wenn die Son­ne auf die Er­de scheint, er­wär­men sich die Was­ser­teil­chen, die übe­r­all ste­cken. Dann wer­den sie zu Was­ser­dampf. Du kannst den Dampf zwar nicht so stark se­hen, wie wenn dei­ne El­tern Nu­deln ko­chen und das Was­ser bro­delt, aber der Dampf ist trotz­dem ganz leicht in der Luft. Nach und nach steigt der Dampf nach oben in den Him­mel.

Sta­ti­on 2: Im Him­mel oben ist die Luft wie­der et­was käl­ter. Des­we­gen wan­delt sich der Was­ser­dampf wie­der zu­rück und wird zu Trop­fen. Das nennt man „kon­den­sie­ren“. So bil­den sich die Wol­ken am Him­mel.

Sta­ti­on 3: Und was pas­siert, wenn sich am Him­mel ganz vie­le Trop­fen bil­den? Ge­nau, es reg­net. Dann fal­len die Trop­fen wie­der nach un­ten. Wenn es noch käl­ter ist, im Win­ter, wer­den die Trop­fen so­gar zu Schnee­flo­cken.

Sta­ti­on 4: Der Re­gen tropft nicht nur auf Stra­ßen und Re­gen­schir­me. Auch in den Ber­gen fal­len vie­le Re­gen­trop­fen. Dort be­ginnt für die Trop­fen ei­ne sehr lan­ge Rei­se. Sie flie­ßen in klei­nen Bä­chen und Flüs­sen wie­der nach un­ten – denn Was­ser fließt im­mer nach un­ten bis es nicht mehr tie­fer geht.

Sta­ti­on 5: Des­we­gen geht ein Teil des Was­ser sehr tief nach un­ten. In das Grund­was­ser, das un­ter der Ober­flä­che liegt. Weil die Was­ser­teil­chen so klein sind, kön­nen sie durch die Er­de durch nach un­ten flie­ßen, das nennt man dann „ver­si­ckern“.

Sta­ti­on 6: Ein Teil des Was­ser lan­det am En­de wie­der da, wo al­les an­ge­fan­gen hat: im Meer. Dort en­den näm­lich die gro­ßen Flüs­se. Die Do­nau zum Bei­spiel fließt ins Schwar­ze Meer.

So lan­det der Trop­fen, der die lan­ge Rei­se über die­se vie­len Sta­tio­nen durch­lau­fen hat, wie­der im Salz­was­ser. Wenn es dann wie­der von vor­ne los­geht und der Trop­fen zu Was­ser­dampf wird, steigt er oh­ne das Salz im Was­ser auf. Das bleibt im Meer zu­rück und hef­tet sich an das nächs­te Was­ser­teil­chen, das aus dem Fluss kommt. 500 g Nu­deln, 400 g Do­sen­to­ma­ten, 4 fein ge­hack­te Knob­lauch­ze­hen, 2 TL Ore­ga­no, 1 Li­ter Ge­mü­se­brü­he, 2 EL Öl

Schritt 1

Gib al­le Zu­ta­ten zu­sam­men in ei­nen gro­ßen Topf. Las­se al­les auf­ko­chen.

Schritt 2

Da­nach ver­rin­gerst du die Hit­ze, so­dass al­les leicht kö­chelt. Rüh­re ab und zu um, da­mit die Nu­deln nicht am Bo­den kle­ben blei­ben.

Schritt 3

Schal­te den Herd nach der Gar­zeit der Nu­deln (et­wa 10 bis 12 Mi­nu­ten, das steht auf der Ver­pa­ckung) aus. Lass die Nu­deln noch ein biss­chen zie­hen. Fer­tig!

De­ko­ra­ti­on:

Be­streue die Nu­deln zum Bei­spiel mit ge­rie­be­nem Kä­se und fri­schen Kräu­tern.

Dei­ne Mei­nung zum Re­zept:

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