Kein So­zi­al­hil­fe-An­spruch für EU-Aus­län­der

Friedberger Allgemeine - - Politik -

Im Streit um die Zah­lung von So­zi­al­hil­fe an EU-Aus­län­der hat sich das rhein­land-pfäl­zi­sche Lan­des­so­zi­al­ge­richt ge­gen das Bun­des­so­zi­al­ge­richt ge­stellt. Es stell­te klar, dass we­der EU-Bür­gern noch de­ren Kin­dern Zah­lun­gen zu­ste­hen. In der ers­ten In­stanz war das zu­stän­di­ge Job­cen­ter noch an­ge­wie­sen wor­den, die Leis­tun­gen vor­läu­fig zu ge­wäh­ren. Die Ent­schei­dung des Bun­des­so­zi­al­ge­richts, dass EUBür­gern nach spä­tes­tens sechs­mo­na­ti­gem Auf­ent­halt So­zi­al­leis­tun­gen zu­ste­hen, ver­war­fen die Main­zer Rich­ter als „nicht über­zeu­gend“. Zu den An­sprü­chen von Aus­län­dern auf Ar­beits­lo­sen­geld und So­zi­al­hil­fe gab es zu­letzt ei­ne Rei­he wi­der­sprüch­li­cher Ur­tei­le.

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