Für ver­spä­te­tes Ge­halt gibt es Scha­den­er­satz

Friedberger Allgemeine - - Job-börse -

Wer sein Ge­halt zu spät be­kommt, hat An­recht auf Scha­den­er­satz. Laut Ge­setz gilt da­für ein Pau­schal­be­trag von 40 Eu­ro, be­rich­tet die Zeit­schrift Um an das Geld zu kom­men, muss­ten Ar­beit­neh­mer bis vor kur­zem tat­säch­lich Schä­den nach­wei­sen kön­nen, Ver­zugs­zin­sen bei Dar­le­hen zum Bei­spiel. Das hat der Ge­setz­ge­ber ge­än­dert: Nun steht Ar­beit­neh­mern die Pau­scha­le grund­sätz­lich zu, wenn das Geld nach dem im Ar­beits­ver­trag ver­ein­bar­ten Ter­min auf dem Kon­to ein­trifft.

Auf­ga­ben im Ar­beits­ver­trag müs­sen prä­zi­se sein

Be­rufs­tä­ti­ge soll­ten dar­auf ach­ten, dass ihr Ar­beits­ver­trag prä­zi­se An­ga­ben zu den Auf­ga­ben ent­hält. Das er­leich­tert im Kon­flikt­fall die Aus­ein­an­der­set­zung mit dem Ar­beit­ge­ber. Dar­auf weist die Rechts­an­walts­kam­mer Ko­blenz hin. So sind Ar­beit­neh­mer et­wa nur da­zu ver­pflich­tet, die ver­trag­lich fest­ge­leg­ten Leis­tun­gen zu er­brin­gen. Je prä­zi­ser de­ren Be­schrei­bung, des­to bes­ser kön­ne man sich ge­gen zu­sätz­li­che Auf­ga­ben weh­ren.

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