Was Po­len an der deut­schen Po­li­tik miss­fällt

Friedberger Allgemeine - - Erste Seite -

Po­lens Au­ßen­mi­nis­ter Wi­told Wasz­c­zy­kow­ski hat vor dem Mer­kel-Be­such in Warschau Deutsch­land vor­ge­wor­fen, es agie­re in der Au­ßen­po­li­tik oft zu ego­is­tisch. Als Bei­spie­le nann­te er:

Ost­see-Pi­pe­line Durch die Un­ter­was­ser-Pi­pe­line wird Erd­gas von Russ­land nach Deutsch­land trans­por­tiert. Po­len wur­de nicht ein­be­zo­gen.

Na­to-En­ga­ge­ment Es ge­be deut­sche Zwei­fel an der Not­wen­dig­keit der Stär­kung der Na­to-Trup­pen in Ost- eu­ro­pa, be­klagt Wasz­c­zy­kow­ski. Er ver­weist auf Frank-Wal­ter St­ein­mei­ers Be­mer­kung vom „Sä­bel­ras­seln“.

Flücht­lin­ge Wasz­c­zy­kow­ski be­tont, dass die Si­cher­heit des ei­ge­nen Lan­des so­wie die So­zi­al- und Be­schäf­ti­gungs­po­li­tik im Vor­der­grund ste­hen müss­ten. „Nicht al­le in Eu­ro­pa kön­nen sich so ei­ne Po­li­tik, wie Deutsch­land sie vor­schlägt, leis­ten.“Die „Um­ver­tei­lung“von Flücht­lin­gen sei eher ei­ne „Zwangs­um­sied­lung“. (dpa, AZ)

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