21-Jäh­ri­ger schlägt Mann nie­der und tritt ge­gen Kopf

Friedberger Allgemeine - - Bayern -

We­gen ver­such­ten Mor­des er­mit­telt die Kri­po ge­gen ei­nen 21-Jäh­ri­gen in Nürn­berg. Der Mann hat laut Po­li­zei ei­nen 22 Jah­re al­ten Be­trun­ke­nen ver­folgt und nie­der­ge­schla­gen. Er stahl sei­nem Op­fer ei­ne noch un­be­kann­te Men­ge Geld und trat so lan­ge auf den Mann ein, bis er von ei­ner Po­li­zei­strei­fe fest­ge­hal­ten wur­de. Der 22-Jäh­ri­ge er­litt Prel­lun­gen und ei­ne Ge­hirn­er­schüt­te­rung. Er kam ins Kran­ken­haus. Der Tä­ter ist teil­wei­se ge­stän­dig – er kam in Un­ter­su­chungs­haft.

Dom­vi­kar ist ger­ne „Im­port-Pries­ter“

Der Ein­satz von „Im­port-Pries­tern“lö­se den Pries­ter­man­gel in der ka­tho­li­schen Kir­che nicht: Das sag­te Tho­mas Stern­berg, Prä­si­dent des Zen­tral­ko­mi­tees der deut­schen Ka­tho­li­ken, un­se­rer Zei­tung – und wird da­für von ei­nem Pries­ter des Bis­tums Augs­burg kri­ti­siert. In ei­ner „Stel­lung­nah­me“schreibt Dom­vi­kar Ales­san­dro Pe­re­go, dass Stern­berg wohl kein Fuß­ball-Fan sei, denn im Fuß­ball hät­ten sich „Im­por­te“be­währt. „War­um soll­te ich al­so als ge­bür­ti­ger Ita­lie­ner für das Bis­tum Augs­burg nicht ei­nen eben­so gu­ten Di­enst leis­ten kön­nen, wie das jetzt Car­lo An­ce­lot­ti für den FC Bay­ern ver­sucht?“

Vier­jäh­ri­ger treibt leb­los in Frei­bad­be­cken

Der Ba­de­meis­ter, meh­re­re Gäs­te und schließ­lich ein Not­arzt: Sie al­le ha­ben in ei­nem Frei­bad in Be­ne­dikt­beu­ern (Land­kreis Bad Tölz-Wolfrats­hau­sen) bei der Re­ani­ma­ti­on ei­nes Vier­jäh­ri­gen ge­hol­fen. Ein an­de­res Kind ha­be den Bu­ben am Sonn­tag­nach­mit­tag leb­los im Be­cken trei­ben se­hen, teil­te die Po­li­zei ges­tern mit. Der Jun­ge konn­te wie­der­be­lebt wer­den und kam mit ei­nem Ret­tungs­hub­schrau­ber ins Kran­ken­haus. Die Kri­mi­nal­po­li­zei nahm Er­mitt­lun­gen zum Un­fall­her­gang auf.

Der ICE fährt wie­der von Augs­burg nach Nürn­berg

Nach 34 Wo­chen Bau­ar­bei­ten wird die Bahn­stre­cke zwi­schen Hall­stadt und Bad Staf­fel­stein ab dem 4. Sep­tem­ber für den Zug­ver­kehr wie­der ge­öff­net. Das Pro­jekt in Ober­fran­ken hat auch auf Augs­burg Aus­wir­kun­gen. Denn we­gen der Groß­bau­stel­le ver­kehr­te zwi­schen Augs­burg und Nürn­berg kein ICE mehr, in der Ge­gen­rich­tung gab es nur ei­ne ICE-Ver­bin­dung am Tag. Auch das wird sich wie­der än­dern. Zwei Glei­se sind ab der kom­men­den Wo­che bei Bam­berg be­fahr­bar, En­de 2017 sol­len es vier sein. Von Mün­chen nach Ber­lin – so das Ziel – dau­ert die Zug­fahrt dann vier statt wie bis­her sechs St­un­den.

Zei­tungs­ver­lag muss kei­nen Rund­funk­bei­trag zah­len

Ein Zei­tungs­ver­lag muss kei­nen Rund­funk­bei­trag zah­len, wenn er An­tei­le an ei­nem pri­va­ten Ra­dio­sen­der hält. Das hat der Baye­ri­sche Ver­wal­tungs­ge­richts­hof ent­schie­den, wie ein Spre­cher ges­tern be­stä­tig­te. Der Mün­che­ner Ver­lag, zu dem et­wa der ge­hört, woll­te den Bei­trag spa­ren und ar­gu­men­tier­te mit sei­ner 25-pro­zen­ti­gen Be­tei­li­gung an dem Ra­dio­sen­der 95.5 Cha­ri­va­ri. Der Ge­richts­hof gab ihm recht.

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