Jer­sey: Ein Fes­ti­val für Wan­de­rer

Friedberger Allgemeine - - Reise-journal -

Vom 10. bis 25. Sep­tem­ber dreht sich auf der Ka­nal­in­sel Jer­sey al­les ums Wan­dern. Neu sind in die­sem Jahr ein „Singles Walk“, bei dem die Teil­neh­mer mit Gleich­ge­sinn­ten wan­dern und neue Leu­te ken­nen­ler­nen kön­nen. Auch ein Wan­der­aus­ritt hoch zu Ross steht erst­mals auf dem Pro­gramm so­wie die drei­tä­gi­ge „Co­ast to Co­ast Chal­len­ge“. Am­bi­tio­nier­te Wan­de­rer kön­nen auf fünf Tei­l­e­tap­pen des „Around the Is­land Walks“die ge­sam­te In­sel um­run­den. Al­le Tou­ren wer­den von aus­ge­bil­de­ten Gui­des ge­führt, die Land und Leu­te ken­nen.

Grau­bün­den: Auf dem Klang­weg

Im Bünd­ner Berg­dorf Lohn kön­nen Wan­de­rer ih­re Oh­ren schu­len und an zehn Ob­jek­ten Klän­ge auf ver­schie­dens­te Wei­se wahr­neh­men. Der Rund­weg führt über Wie­sen und durch Wäl­der vor­bei an ori­gi­nel­le Klang­in­stal­la­tio­nen. Im Zen­trum steht die kunst­vol­le Wind­har­fe (auch als Äols­har­fe be­kannt). Doch nicht nur die Na­tur lässt sich hier hö­ren, vie­le der Ob­jek­te kön­nen die Wan­de­rer auch selbst zum klin­gen brin­gen. »in­fo www.klang­wald.lohn-gr.ch

Po­ké­mon: Frei­es In­ter­net wich­ti­ger als Früh­stück

Der Po­ké­mon-Hy­pe hat auch die Ho­tel­bran­che in den USA er­fasst. In New York et­wa gibt es neun der zehn US-Po­ké­tels, das sind Häu­ser mit Zu­gang zu den meis­ten Po­ké­stops und Po­kéa­re­nen in­ner­halb des Ho­tels oder in des­sen Nä­he. Das Num­mer-1-Po­ké­tel, The To­wers at Lot­te New York Pa­lace, hat al­lein elf Po­ké­stops und -are­nen in­ner­halb ei­ner Reich­wei­te von un­ter 200 Me­tern und 231 in­ner­halb­von rund ein­ein­halb Ki­lo­me­tern. Die Ho­tels ha­ben gu­te Grün­de, auf die Po­ké­mon-Fans ein­zu­ge­hen. Aus der Mill­en­ni­ums-Ge­ne­ra­ti­on wol­len ei­ner Um­fra­ge von Ho­tels.com zu­fol­ge mehr als 79 Pro­zent in ih­rem Ur­laub Po­ké­mon spie­len. Und 48 Pro­zent den­ken dar­an, ein Ziel nur we­gen Po­ké­mon zu be­su­chen. Für die­se Gäs­te ist frei­es Wlan wich­ti­ger als ein kos­ten­lo­ses Früh­stück, so das Er­geb­nis der Stu­die.

Dith­mar­schen: Ein Fest für den Kohl

Dith­mar­schen ist Eu­ro­pas größ­tes zu­sam­men­hän­gen­des An­bau­ge­biet für Kohl: Rund 80 Mil­lio­nen Kohl­köp­fe rei­fen auf rund 3000 Hekt­ar – dank Marsch­bo­den und mil­dem Kli­ma. Et­wa 217 000 Ton­nen Kohl – Weiß­kraut, Wir­sing, Blau­kraut, Blu­men­kohl, Ro­sen­kohl, Grün­kohl, Chi­na­kohl und Kohl­ra­bi – wer­den auf den Fel­dern ge­ern­tet. Kein Wun­der, dass der Kohl hier ein ei­ge­nes Fest hat, und das seit 30 Jah­ren. Die Dith­mar­scher Kohl­ta­ge fin­den in die­sem Jahr vom 20. bis 25. Sep­tem­ber statt – wo­bei gleich zwei Kohl­re­gen­tin­nen das Zep­ter in der Hand ha­ben. »in­fo www.dith­mar­scher-kohl­ta­ge.de/

Wi­en: 500 Jah­re Hier­ony­mus Bosch

Die Ge­mäl­de­ga­le­rie der Aka­de­mie der bil­den­den Küns­te Wi­en wid­met Hier­ony­mus Bosch und sei­nen phan­tas­ma­go­ri­schen Vi­sio­nen zum 500. To­des­jahr ein um­fang­rei­ches Pro­gramm. Hier­ony­mus Boschs Wie­ner Welt­ge­richt und sei­ne Krea­tu­ren – oft halb Mensch, halb Tier oder auch tie­ri­sche Neu­schöp­fun­gen – ste­hen im Mit­tel­punkt der Aus­stel­lung „Na­tur auf Ab­we­gen? Mi­sch­we­sen, Gno­me und Mons­ter (nicht nur) bei Hier­ony­mus Bosch“bis 30. Ok­to­ber. Sie be­schäf­tigt sich mit den vom Ide­al­bild der Na­tur ab­wei­chen­den Vi­sio­nen des Mon­s­trö­sen vom Mit­tel­al­ter bis zur Ge­gen­wart und lie­fert da­zu er­staun­li­che, viel­fach auch amü­san­te Bei­spie­le aus der Buch­ma­le­rei des 15. Jahr­hun­derts, aus Druck­gra­fik und Ma­le­rei des 16. und 17. Jahr­hun­derts bis hin zu Ob­jek­ten der Ge­gen­warts­kunst. »in­fo www.aka­de­mie­ga­le­rie.at

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