Viel zu we­nig Angst

Friedberger Allgemeine - - Meinung & Dialog -

Zu „Ger­man Angst“(Drit­te Sei­te) vom 22. Au­gust: Wie Sie schrei­ben, sieht Wil­helm Schmid, Hoch­schul­leh­rer und Au­tor, Angst nicht ne­ga­tiv. Er denkt so­gar, dass wir vor der be­vor­ste­hen­den öko­lo­gi­schen Ka­ta­stro­phe, in der es ums nack­te Über­le­ben ge­hen wird, viel zu we­nig Angst ha­ben. Da liegt er wohl rich­tig. Lei­der zeigt sich ge­nau in die­ser exis­ten­zi­el­len An­ge­le­gen­heit das Ver­sa­gen der Po­li­tik, die die Fak­ten kennt und die ih­re Auf­ga­be, uns in ei­ne si­che­re Zu­kunft zu füh­ren, nicht wahr­nimmt. Kla­re Wor­te zu un­se­ren ver­fehl­ten Le­bens­ma­xi­men, ge­schwei­ge denn ent­spre­chen­de Maß­nah­men, pas­sen nicht in ihr Kal­kül. Wenn wir jetzt nicht ge­gen­hal­ten, wer­den uns un­se­re Kin­der und En­kel ver­flu­chen. Hans Wer­ner Mil­ler, Neu­säß

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