SPD ver­kürzt Rück­stand leicht

Friedberger Allgemeine - - Politik -

Die SPD hat in ei­ner Um­fra­ge den Ab­stand auf CDU und CSU leicht ver­rin­gert. Im neu­en Sonn­tags­trend leg­ten die So­zi­al­de­mo­kra­ten im Ver­gleich zur Vor­wo­che um ei­nen Punkt auf 24 Pro­zent zu. CDU und CSU ver­harr­ten in der Um­fra­ge des Mei­nungs­for­schungs­in­sti­tuts Em­nid im Auf­trag der Bild am Sonn­tag zum sechs­ten Mal in Fol­ge bei 38 Pro­zent. Auch Die Lin­ke (10 Pro­zent), die FDP und die AfD (bei­de 8 Pro­zent) blie­ben auf dem Stand der Vor­wo­che. Die Grü­nen ver­lo­ren ei­nen Zäh­ler und ka­men auf 7 Pro­zent. Die Bun­des­tags­wahl ist am 24. Sep­tem­ber.

Gro­ße Ko­ali­ti­on: Schäu­b­le er­hält bes­tes Zeug­nis

Nach vier Jah­ren Gro­ßer Ko­ali­ti­on stel­len die Deut­schen Bun­des­fi­nanz­mi­nis­ter Wolf­gang Schäu­b­le (CDU) die bes­ten No­ten im Ka­bi­nett von Bun­des­kanz­le­rin An­ge­la Mer­kel (CDU) aus. In ei­ner re­prä­sen­ta­ti­ven Um­fra­ge des In­sti­tuts Em­nid ga­ben 62 Pro­zent der Be­frag­ten an, sie sei­en mit Schäu­bles Ar­beit eher zu­frie­den. 28 Pro­zent äu­ßer­ten sich eher un­zu­frie­den. Hin­ter Schäu­b­le auf den Plät­zen zwei und drei lan­de­ten Mer­kel – 60 Pro­zent zu­frie­den, 34 Pro­zent un­zu­frie­den – und Vi­ze­kanz­ler Sig­mar Ga­b­ri­el (SPD). Mit dem Au­ßen- und frü­he­ren Wirt­schafts­mi­nis­ter sind 54 Pro­zent zu­frie­den und 33 Pro­zent un­zu­frie­den.

Po­li­ti­ker ge­den­ken der Op­fer

56 Jah­re nach dem Bau der Ber­li­ner Mau­er ha­ben Po­li­ti­ker der Op­fer an den frü­he­ren Grenz­an­la­gen ge­dacht. Kul­tur­staats­mi­nis­te­rin Mo­ni­ka Grüt­ters (CDU), der Prä­si­dent des Ber­li­ner Ab­ge­ord­ne­ten­hau­ses, Ralf Wie­land (SPD), und Kul­tur­se­na­tor Klaus Le­de­rer (Die Lin­ke) leg­ten an der zen­tra­len Ge­denk­stät­te an der Bernau­er Stra­ße Blu­men­krän­ze nie­der. Zu­vor hat­ten sie in der Ka­pel­le der Ver­söh­nung an ei­ner And­acht teil­ge­nom­men. Nach wis­sen­schaft­li­chen Er­kennt­nis­sen star­ben an der Ber­li­ner Mau­er min­des­tens 140 Men­schen durch das DDR-Grenz­re­gime, ins­ge­samt ka­men an der deutsch-deut­schen Gren­ze min­des­tens 327 Men­schen ums Le­ben.

W. Schäu­b­le

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