Grü­ne wol­len Steu­ern auf Re­pa­ra­tu­ren sen­ken

Friedberger Allgemeine - - Wirtschaft -

Grü­nen-Spit­zen­kan­di­da­tin Ka­trin Gö­ring-Eckardt hat sich da­für aus­ge­spro­chen, die Mehr­wert­steu­er auf Re­pa­ra­tur­ar­bei­ten zu sen­ken. „Wir müs­sen da­für sor­gen, dass sich re­pa­rie­ren wie­der lohnt, bei Te­le­fo­nen, aber auch bei Wasch­ma­schi­nen oder Schu­hen“, sag­te sie den Zei­tun­gen der Fun­ke Me­di­en­grup­pe. „Wir sind ei­ne Weg­werf­ge­sell­schaft ge­wor­den.“Als An­reiz sol­le bei Re­pa­ra­tu­ren die Mehr­wert­steu­er auf sie­ben Pro­zent ge­senkt wer­den. Da­mit wer­de sich das Re­pa­rie­ren für vie­le Men­schen wie­der loh­nen, im Hand­werk wür­den neue Jobs ent­ste­hen. In Deutsch­land gibt es zwei Mehr­wert­steu­er­sät­ze von 19 und sie­ben Pro­zent. Der re­du­zier­te Steu­er­satz gilt zum Bei­spiel für Le­bens­mit­tel, Bü­cher und Ho­tel­über­nach­tun­gen.

EU Richt­li­nie be­droht of­fen­bar Por­zel­lan­her­stel­ler

Ei­ne ge­plan­te Ver­schär­fung der Grenz­wer­te für Cad­mi­um und Blei in der so­ge­nann­ten EU-Ke­ra­mik­richt­li­nie droht ei­nem Be­richt zu­fol­ge Por­zel­lan­ma­nu­fak­tu­ren in ernst­haf­te Schwie­rig­kei­ten zu stür­zen. Die Brüs­se­ler Ge­ne­ral­di­rek­ti­on Ge­sund­heit pla­ne, die Richt­li­nie aus dem Jahr 1984 zu über­ar­bei­ten, be­rich­te­te der Spie­gel. Un­ter an­de­rem sol­le der Wert für Blei auf ein Vier­hun­derts­tel der bis­he­ri­gen Ober­gren­ze re­du­ziert wer­den. Pro­ble­ma­tisch sei­en die neu­en Grenz­wer­te für Un­ter­neh­men, in de­nen Ver­zie­run­gen per Hand auf Tel­ler, Tas­sen und Schüs­seln auf­ge­tra­gen wer­den. Be­trof­fen könn­ten dem­nach et­wa die Kö­nig­li­chen Ma­nu­fak­tu­ren Nym­phen­burg, KPM in Ber­lin und die Ma­nu­fak­tur in Mei­ßen sein.

Wein­le­se be­ginnt be­reits in die­ser Wo­che

Die Wein­le­se be­ginnt in die­sem Jahr be­son­ders früh. Die ers­ten Trau­ben wer­den vor­aus­sicht­lich zur Mit­te der Wo­che ge­ern­tet, wie Ernst Bü­scher vom Deut­schen Wein­in­sti­tut in Bo­den­heim bei Mainz mit­teil­te. Die kli­ma­tisch be­güns­tig­te Pfalz ist das drit­te Jahr in Fol­ge das An­bau­ge­biet mit dem frü­hes­ten Le­se­be­ginn in Deutsch­land. Auch in Ba­den wer­de es wohl schon in die­ser Wo­che los­ge­hen. Die frü­hen Ter­mi­ne sei­en in­zwi­schen al­le drei bis vier Jah­re zu be­ob­ach­ten, er­klär­te Bü­scher. Im ver­gan­ge­nen Jahr war es der 22. Au­gust. In den Jah­ren 2007, 2011 und 2014 ging es be­reits am 8. Au­gust los. Ge­ern­tet wer­den zu­nächst die früh­rei­fen Rebs­or­ten So­la­ris und Or­te­ga, die für Fe­der­wei­ßen ver­wen­det wer­den. Die Haupt­le­se star­tet dann erst im Sep­tem­ber. Dies ist die Hauptern­te­zeit für al­le Wein­an­bau­ge­bie­te in Deutsch­land.

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