Ber­ge: Im Aos­ta Tal sind die Läu­fer ge­for­dert

Friedberger Allgemeine - - Reise-journal -

Im Tal der Vier­tau­sen­der fin­det vom 28. bis 30. Ju­li der Mon­te Ro­sa Wal­ser Trail statt. In Gres­so­ney-Saint-Je­an zu Fü­ßen des Mon­te Ro­sa ist der Aus­gangs­punkt für das sport­li­che Event, das der ge­mein­nüt­zi­ge Ver­band As­so­cia­zio­ne For­te di Bard ver­an­stal­tet. Der Trail führt auf 114 Ki­lo­me­tern durch die Tä­ler von Gres­so­ney und Ayas, 8249 Hö­hen­me­ter sind zu über­win­den. Die Ver­an­stal­ter ver­an­schla­gen da­für 35 St­un­den. Es gibt aber auch zwei kür­ze­re Tou­ren – über 50 Ki­lo­me­ter mit 3240 Hö­hen­me­tern und über 20 Ki­lo­me­ter mit 850 Hö­hen­me­tern. »in­fo www.love­v­da.it

Tann­hei­mer Tal: Ler­nen beim Kuh Ein­mal­eins

Blau­er Him­mel, grü­ne Wie­sen und wie­der­käu­en­de Kü­he – ein schö­ner An­blick auch im Tann­hei­mer Tal, wo von Ju­ni bis Sep­tem­ber vie­le Kü­he zur Som­mer­fri­sche auf den Al­men sind. In den Som­mer­mo­na­ten ge­nie­ßen vie­le Ur­lau­ber die­se Ur­sprüng­lich­keit. Doch die Be­geg­nun­gen zwi­schen Mensch und Tier ver­lau­fen nicht im­mer harm­los, wie Zei­tungs­ar­ti­kel in letz­ter Zeit zei­gen. Um ge­fähr­li­chen Si­tua­tio­nen vor­zu­beu­gen, gibt es nun im Tann­hei­mer Tal die Wan­der­aus­stel­lung „Kuh­fri­sur“, die auch zeigt, dass die Wei­den kein Strei­chel­zoo sind. Auf den bei­den Kuh­pfa­den – auf dem Neu­ner­köpf­le in Tann­heim und auf dem Wan­nen­joch in Schat­t­wald – fin­den Wan­de­rer je neun Schil­der mit ver­schie­de­nen Kuh-Por­träts. Sie in­for­mie­ren über die un­ter­schied­li­chen Kuh-Per­sön­lich­kei­ten. Wer die Por­träts und die un­ter­schied­li­chen „Fri­su­ren“ge­nau an­schaut und so ein­zel­ne Kü­he iden­ti­fi­zie­ren kann, hat die Chan­ce auf ei­ne I-Kuh Ex­per­ten-Ur­kun­de. »in­fo www.tann­hei­mer­tal.com

Ka­li­for­ni­en: Gras statt Gold­rausch

100 Jah­re alt ist die ka­li­for­ni­sche Geis­ter­stadt Nip­ton, die von „Ame­ri­can Gre­en“, ei­ner Can­na­bisGe­sell­schaft, wie­der be­lebt wer­den soll. Ent­stan­den ist sie zu Zei­ten des Gold­rau­sches, der jetzt durch ei­nen „grü­nen“Rausch ab­ge­löst wer­den soll. Fünf Mil­lio­nen Dol­lar hat die Tech­no­lo­gie-Fir­ma für den Kauf hin­ge­blät­tert. Sie will aus dem Ört­chen an der Gren­ze zu Ne­va­da „die ers­te ener­gie-un­ab­hän­gi­ge und Can­na­bis-freund­li­che Des­ti­na­ti­on des Lan­des“ma­chen.

Brüg­ge: Fe­st­um­zug mit viel Ge­schich­te

Nur al­le fünf Jah­re zie­hen beim Fe­st­um­zug des Gol­de­nen Bau­mes Rie­sen, Tie­re, Fest­wa­gen und 1700 Sta­tis­ten durch die Stra­ßen von Brüg­ge. Am 19. und 20. Au­gust ist es wie­der so weit, und Brüg­ge fei­ert sein Be­ste­hen wie erst­mals 1958. Der ers­te Teil des Fe­st­um­zugs nimmt die Zu­schau­er mit in ei­ne mär­chen­haf­te Welt und er­zählt ein Stück flä­mi­scher Ge­schich­te. Am Sonn­tag er­weckt der zwei­te Teil das le­gen­dä­re Fest des Gol­de­nen Bau­mes wie­der zum Le­ben, das 1468 an­läss­lich der Hoch­zeit von Karl dem Küh­nen mit Mar­ga­re­ta von York statt­fand. »in­fo www.vi­sit­bru­ges.be/de

Ita­li­en: Li­gu­ri­en rollt den ro­ten Tep­pich aus

8,332 Ki­lo­me­ter lang ist der ro­te Tep­pich zwi­schen Ra­pal­lo und Por­to­fi­no und da­mit so re­kord­ver­däch­tig, dass er Ein­zug ins Guin­ness-Buch ge­hal­ten hat. Aus­ge­rollt wur­de er zur Er­öff­nung ei­nes durch­gän­gi­gen Fuß­we­ges zwi­schen den bei­den Städ­ten, bis En­de Sep­tem­ber kann er be­gan­gen wer­den. Und die­sem Re­kord-Tep­pich sol­len noch vie­le ro­te Tep­pi­che in Li­gu­ri­en fol­gen. Un­ter dem Mot­to: „Das Li­gu­ri­en der ro­ten Tep­pi­che – film­rei­fe Emo­tio­nen“wer­den Ge­mein­den die Tep­pi­che ent­lang ih­rer schöns­ten Or­te plat­zie­ren. »in­fo www.la­mia­li­gu­ria.it

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