För­de­rung durch Glücks­spiel in Deutsch­land

Graenzbote - - JOURNAL -

Auch in Deutsch­land dient der staat­lich re­gu­lier­te Glücks­spiel­markt teil­wei­se der För­de­rung öf­fent­li­cher Be­rei­che. Ins­ge­samt wer­den auf die­sem Markt jähr­lich knapp 35 Mrd. Eu­ro um­ge­setzt. Im Jahr 2015 bei­spiels­wei­se wur­den rund 5,3 Mrd. Eu­ro in Form von Steu­ern und Ab­ga­ben ge­ne­riert. Die­se Mit­tel flie­ßen ent­we­der di­rekt in die öf­fent­li­chen Haus­hal­te oder wer­den als Zwe­cker­trä­ge an ge­mein­nüt­zi­ge Or­ga­ni­sa­tio­nen und Pro­jek­te wei­ter­ge­lei­tet. Zwe­cker­trä­ge ge­hen an: Sport, Um­welt­und Na­tur­schutz, So­zia­les, Denk­mal­schutz und Kul­tur. Bei Lot­to Ba­den-Würt­tem­berg be­stim­men die Fach­mi­nis­te­ri­en der Lan­des­re­gie­rung über die Ver­tei­lung der För­der­gel­der. Im Land­tag wird dann die Zu­sam­men­set­zung des Wett­mit­tel­fonds per Ge­setz ver­ab­schie­det. Der Wett­mit­tel­fonds sieht für 2018 ei­ne Sum­me von 132,4 Mio. Eu­ro vor: 14,9 Mio. So­zia­les (11,2 %); 24,9 Mio. Denk­mal­pfle­ge (18,8 %); 33,3 Mio. Kunst und Kul­tur (25,2 %); 59,3 Mio. Sport (44,8%). (sz)

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