Test­ver­fah­ren

Die Test­ge­rä­te: 6 Mul­ti­zer­klei­ne­rer

Haus & Garten Test - - Test -

Funk­ti­on: An­ge­lehnt an DIN EN 60619 wird un­ter­sucht, wie fein und gleich­mä­ßig die Test­kan­di­da­ten un­ter­schied­li­che, ge­rä­te­ty­pi­sche Le­bens­mit­tel ver­ar­bei­ten kön­nen. Bei Ka­rot­ten, Zwie­beln, Man­deln und krau­ser Pe­ter­si­lie wer­den die er­zeug­ten Häck­sel­stü­cke auf Grö­ßen­va­ri­anz und Schnitt­qua­li­tät hin un­ter­sucht. Bei der Be­wer­tung der Fein­heit kommt es nicht al­lein dar­auf an, wie sich das feinst­mög­li­che Er­geb­nis ge­stal­tet, son­dern auch wie die Zwi­schen­er­geb­nis­se aus­fal­len, ob al­so z. B. die Pe­ter­si­lie die ty­pi­sche Par­ti­kel­grö­ße (mit­tel­grob) an­nimmt, wie sie für Pe­ter­si­li­en­kar­tof­feln ge­nutzt wird und eben auch die Grö­ße (sehr fein) für selbst­ge­mach­te Kräu­ter­but­ter. Bei Man­deln gilt dies für Man­del­pa­na­de und Man­del­mehl, bei Zwie­beln für Flamm­ku­chen- und Om­lett­stück­grö­ße, bei Ka­rot­ten hin­ge­gen nur für die ty­pi­schen Grö­ße von ge­rie­be­nen Ka­rot­ten für den Sa­lat. Bei der Ho­mo­ge­ni­tät wird stets un­ter­sucht, wie gleich­mä­ßig das Häck­sel­er­geb­nis aus­fällt, ob al­so (idea­ler­wei­se 100 % der Mas­se) in­ner­halb des ge­wünsch­ten Par­ti­kel­grö­ßen­be­reichs liegt oder es zu Ab­wei­chun­gen kommt (bei­spiels­wei­se die Prä­senz hal­ber Man­deln und Man­del­mehl beim Man­del­pa­na­den­test, Pe­ter­si­li­en­strün­ke, Zwie­bel­stück­chen­matsch etc.). Die No­te der Ar­beits­ge­schwin­dig­keit er­gibt sich aus der ins­ge­samt be­nö­tig­ten Be­triebs­zeit (Puls­be­trieb = 1 s) über al­le Te­st­rei­hen hin­weg, der Re­fe­renz­wert liegt bei 30 Se­kun­den. Ist zur Er­rei­chung des feinst­mög­li­chen Er­geb­nis­ses ei­ne über 20-pro­zen­ti­ge Über­schrei­tung der Kb-zeit nö­tig, er­gibt dies die Teil­no­te 4,0.

Hand­ha­bung: Die Te­st­re­dak­ti­on über­prüft für die Be­di­en­freund­lich­keit die Er­go­no­mie sämt­li­cher Be­dien­ele­men­te, d. h. die Gän­gig­keit von Be­triebs­schal­tern, den Zu­sam­men- bzw. Um­bau, den Mes­ser­wech­sel so­wie die Rutsch­fes­tig­keit der Test­kan­di­da­ten. Bei der Rei­ni­gung wer­den das Auf­tre­ten von Schmutz­ecken, die Ei­gen­ver­schmut­zung wäh­rend der Te­st­rei­hen so­wie die Mo­du­la­ri­tät und die Spül­ma­schi­nen­taug­lich­keit der zu rei­ni­gen­den Tei­le be­wer­tet. Die Be­die­nungs­an­lei­tung wird ei­ner­seits auf die ge­setz­lich vor­ge­schrie­be­nen Si­cher­heits- und Ent­sor­gungs­hin­wei­se un­ter­sucht, dann an­hand der Qua­li­tät von Be­bil­de­rung, Über­sicht­lich­keit/struk­tur, Schrift­grö­ße und An­wen­dungs­hin­wei­se be­wer­tet.

Ver­ar­bei­tung: Be­wer­tet wird die all­ge­mei­ne Wer­tig­keit, das (Nicht-) Vor­han­den­sein von Gra­ten und schar­fen Kan­ten, so­wie die Grö­ße von Spal­ten und Rit­zen und die Pass­ge­nau­ig­keit al­ler mo­du­la­ren Tei­le.

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