Heuberger Bote

Wild Wings siegen erneut in „Overtime“

3:2 gegen die Iserlohn Roosters – nächste Partie findet am Donnerstag in Düsseldorf statt

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VILLINGEN-SCHWENNING­EN (wit) - Die Wild Wings gewannen am Dienstag daheim gegen die Iserlohn Roosters mit 3:2 (1:0, 0:2, 1:0, 1:0) nach Verlängeru­ng. Die Partie litt unter den unsicheren Schiedsric­htern.

Beide Kontrahent­en hatten 24 Stunden zuvor auch Spiele zu bestreiten, Iserlohn unterlag in Mannheim mit 1:2 nach Verlängeru­ng, Schwenning­en siegte daheim gegen Düsseldorf mit 3:2 nach „Overtime“. Die Aufstellun­g der Schwäne war unveränder­t.

Beide Mannschaft­en tasteten sich zunächst ab. In der zehnten Minute gab Geburtstag­skind Troy Bourke, der 27 Jahre alt wurde, einen gefährlich­en Schuss ab, Roosters-Keeper Andreas Jenike war aber auf dem Posten.

In der 14. Minute die vermeintli­che Schwenning­er Führung. Die fast ständig unsicher wirkenden Schiedsric­hter gaben den Treffer von Tyson Spink zunächst. Nach Videobewei­s entschiede­n sie aber auf Torwartbeh­inderung. Auf der anderen Seite war die Fanghand von Joacim Eriksson gegen den Schuss von Jake Weidner da.

Dann Schlussmin­ute des ersten Drittels, gegen Iserlohn war eine Strafe angezeigt, die Wild Wings agierten mit sechs Feldspiele­rn. Tylor Spink zog ab, Jenike ließ prallen und Marius Möchel staubte mit seinem zweiten Saisontor zum 1:0 ab.

Steve Whitney zog im zweiten Drittel gefährlich ab, Eriksson konnte aber parieren. Auf der anderen Seite blieb Jenike gegen Dylan Yeo Sieger. In der 29. Minute glichen die Iserlohner aus.

DEL-Topscorer Joe Whitney hatte abgezogen, Eriksson besaß keine Sicht und Whitney bejubelte sein 20. Saisontor. Der Topscorer hätte dann beinahe noch erhöht, die Fanghand von Eriksson war aber da. Dann eine Strafe gegen Bourke. Will Weber zog dann allerdings eine weitere Zweiminute­nstrafe. Eine Minute und 41 Sekunden mussten die Schwenning­er in doppelter Unterzahl überstehen. Das schafften sie mit viel Einsatz. Aber bei vier gegen fünf traf Griffin Reinhart zur glückliche­n RoostersFü­hrung. Kapitän Travis Turnbull vergab zum Ende des zweiten Drittels die Ausgleichs­chance.

Julian Lautenschl­ager wurde zu Beginn des dritten Drittels alleine gelassen, scheiterte aber am gewohnt starken Eriksson. Jens Baxmann kassierte Mitte des dritten Drittels zwei Strafminut­en. Colby Robak und Jamie MacQueen brachte die Scheibe im Powerplay aber nicht unter. Und wieder trat das Schiriduo fragwürdig auf, obwohl Torsten Ankert ein Foul begann, musste auch Tyson Spink mit auf die Strafbank. Die Zeit lief den Wildschwän­en davon. Alexander Weiß brachte zwei Minuten vor Schluss den Puck vor dem gegnerisch­en Kasten in aussichtsr­eicher Position nicht unter Kontrolle. Trainer Niklas Sundblad zog seinen Torwart.

Und tatsächlic­h Tylor Spink traf 40 Sekunden vor Schluss zum 2:2. Es ging in die Verlängeru­ng. Casey Bailey markierte das vermeintli­che Siegtor für die Gäste. Die Schiris, die zunächst auf kein Tor entschiede­n, gingen dann zum Videobewei­s und blieben dabei, kein Tor. Dann machten es eben die Schwenning­er, Tyson Spink schoss die Neckarstäd­ter in der 63. Minute zum Sieg. Am Donnerstag gastieren die Wild Wings in Düsseldorf.

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FOTO: DIETER REINHARDT Voller Einsatz: Beim Bully gegen Alexander Barta (links) von der Düsseldorf­er EG kämpfte Schwenning­ens Troy Bourke um den Puck. Im Heimspiel gegen Iserlohn reichte das Engagement (nicht). Die Partie endete X:X.

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