100 Pro­zent für Sö­der

CSU-Po­li­ti­ker bleibt Be­zirks­vor­sit­zen­der

Illertisser Zeitung - - Bayern - (dpa)

Mar­kus Sö­der und Hans-Pe­ter Fried­rich blei­ben an der Spit­ze ih­rer frän­ki­schen CSU-Be­zir­ke. Beim Par­tei­tag des Be­zirks­ver­bands der CSU Nürnberg-Für­thSchwa­bach wur­de Sö­der am Sams­tag mit 100 Pro­zent wie­der­ge­wählt. In Münch­berg be­stä­tig­te der Par­tei­tag des CSU-Be­zirks­ver­bands Ober­fran­ken den frü­he­ren Bun­des­in­nen­mi­nis­ter Hans-Pe­ter Fried­rich mit ei­ner Zu­stim­mung von 96,3 Pro­zent. Bei­de hat­ten kei­ne Ge­gen­kan­di­da­ten.

CSU-Chef Horst See­ho­fer un­ter­strich in Münch­berg sei­ne For­de­rung nach ei­ner Ober­gren­ze für die Ein­rei­se von Flücht­lin­gen. Ei­ne un­be­grenz­te Zu­wan­de­rung füh­re zu Span­nun­gen in der Ge­sell­schaft, warn­te er. Um Ei­gen­tum, Ge­sund­heit und Le­ben der Bür­ger zu schüt­zen, sei ein star­ker Staat nö­tig, sag­te er. „Wer für den star­ken Staat ein­tritt, um sei­ne Bür­ger zu schüt­zen, ist noch längst kein Rechts­ra­di­ka­ler.“

In Nürnberg sorg­te See­ho­fer mit ei­nem Ver­spre­cher für Hei­ter­keit. Als er an­set­zen woll­te, CSU-Be­zirks­chef und Fi­nanz­mi­nis­ter Mar­kus Sö­der zu lo­ben, sag­te er: „Ich be­dan­ke mich bei mir, äh bei dir, Mar­kus…“Der CSU-Par­tei­chef er­gänz­te: Auch der ab­ge­bro­che­ne Ver­spre­cher sei rich­tig. Er ha­be schließ­lich schon ein­mal öf­fent­lich be­tont, er hö­re nur auf sich selbst. Sö­der kon­ter­te spä­ter: „Ich dan­ke auch uns bei­den.“Die De­le­gier­ten spen­de­ten da­nach lan­gen Bei­fall of­fen­bar als Zei­chen in Rich­tung Mi­nis­ter­prä­si­dent. Weil See­ho­fer sein Kar­rie­reEn­de ver­scho­ben hat, wur­de Sö­der zu­nächst die Chan­ce ge­nom­men, Nach­fol­ger als Par­tei­chef und Mi­nis­ter­prä­si­dent zu wer­den.

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