Stutt­gar­ter Bal­lett ehrt John Cran­ko

Am kom­men­den Don­ners­tag star­tet der Thea­ter­ring Aa­len in die neue Sai­son

Ipf- und Jagst-Zeitung - - VERANSTALTUNGEN -

(an) - Für al­le acht Thea­ter­ring-Ver­an­stal­tun­gen der neu­en Sai­son gibt es jetzt Ein­zel­kar­ten. Hö­he­punk­te gibt es für Lieb­ha­ber des Mu­sik­thea­ters: Das Stutt­gar­ter Bal­lett hat Glanz­stü­cke von John Cran­ko im Pro­gramm und das Thea­ter Pforz­heim führt Mo­zarts Zau­ber­flö­te in der Stadt­hal­le auf.

Den Auf­takt macht das Thea­ter Lin­den­hof am Don­ners­tag, 19. Ok­to­ber, mit der Ko­mö­die „Em­mas Glück“nach dem Ro­man von Clau­dia Schrei­ber. Im Jahr des Re­for­ma­ti­ons-Ju­bi­lä­ums fehlt auch Lu­ther nicht. Das Münch­ner En­sem­ble Thea­ter­lust, das 2016 das Aa­le­ner Pu­bli­kum mit „Die Päps­tin“be­geis­ter­te, bringt am 15. No­vem­ber mit dem Schau­spiel des Schrift­stel­lers John von Düf­fel den Re­for­ma­tor auf die Büh­ne. Am Bei­spiel Lu­thers er­zählt von Düf­fel die Ge­schich­te ei­ner Ra­di­ka­li­sie­rung: vom Gott­su­cher zum Hass­pre­di­ger.

„Ca­deaux“(Ge­schen­ke) heißt es am Sonn­tag, 17. De­zem­ber. Ge­zeigt wird atem­be­rau­ben­des Va­rie­té. Thea­ter und Zir­kus ver­bin­den sich aufs Poe­tischs­te mit Ar­tis­tik und hei­te­rer Mu­sik, die von den Ar­tis­ten live ge­spielt wird.

Zum Jah­res­auf­takt zwei Klas­si­ker: „Zau­ber­flö­te“und „Step­pen­wolf“

Ei­nen un­ter­halt­sa­men Opern­abend ver­spricht die Auf­füh­rung des Thea­ters Pforz­heim am 25. Ja­nu­ar 2018. Die „Zau­ber­flö­te“von Wolf­gang Ama­de­us Mo­zart ist ein Klas­si­ker zwi­schen Mär­chen­spiel und Welt­thea­ter. Vor der Auf­füh­rung wird Ge­ne­ral­mu­sik­di­rek­tor Mar­kus Huber in die Oper ein­füh­ren. Mit „Step­pen­wolf“nach dem Ro­man von Her­mann Hes­se ist die Ba­di­sche Lan­des­büh­ne am 20. Fe­bru­ar 2018 zu Gast. Der Li­te­ra­tur-Klass­si­ker ist Abitur­the­ma 2018.

Eva Mat­tes er­zählt, singt und liest aus ih­rer Bio­gra­fie. „Mein per­sön­lichs­tes Pro­gramm“heißt es am 16. März 2018 im Rah­men der Rei­he „wort­ge­wal­tig“. Be­glei­tet von Irm­gard Schlei­er am Kla­vier er­zählt Mat­tes von Be­geg­nun­gen mit Thea­ter­und Film­grö­ßen wie Fass­bin­der, Her­zog und Za­dek.

Auf be­son­de­re Emp­feh­lung von Eva Mat­tes zeigt das Kino am Kocher am 14. März 2018 den Film „Deutsch­land, blei­che Mut­ter“(1980), in dem Mat­tes die Haupt­rol­le spielt.

Am Frei­tag, 13. April 2018, wird es ei­nen wei­te­ren Hö­he­punkt ge­ben. Das Stutt­gar­ter Bal­lett er­weist sei­nem Grün­der John Cran­ko die Eh­re, in­dem es Glanz­stü­cke aus sei­nem Schaf­fen dar­bie­tet. Zu se­hen gibt es unter an­de­rem Aus­schnit­te aus „Ro­meo und Ju­lia“, „Der Wi­der­spens­ti­gen Zäh­mung“und „One­gin“und der be­rühm­te Pas de Deux aus Cran­kos „Schwa­nen­see“.

Zum Ab­schluss gas­tiert das Thea­ter der Stadt Aa­len am 4. Mai 2018 in der Stadt­hal­le mit dem Bür­ger­chor „Wir sind die ne­bel­freie Stadt“, ei­ne be­son­de­re Lie­bes­er­klä­rung an Aa­len.

FO­TO: RO­MAN NOVITZKY

Das Stutt­gar­ter Bal­lett hat Glanz­stü­cke von John Cran­ko im Pro­gramm.

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