Fei­ern in der Ka­ri­bik

Karibik - - Brief Des Herausgebers - TEXT PAOLA CABRERA FO­TOS AR­CHIV EXCELENCIAS

JE­DE NA­TI­ON VER­EWIGT IH­RE TRA­DI­TIO­NEN AUF VER­SCHIE­DE­NE ART UND WEI­SE. DIE KA­RI­BIK GLÄNZT IN IH­REN KAR­NE­VALS, FEI­ERN UND FES­TI­VALS, DIE AL­LE IHR BE­SON­DE­RES KOLORIT HA­BEN

1. FES­TI­VAL VON HOLETOWN (BARBADOS)

Mit­te Fe­bru­ar – Es wird der Jah­res­tag der An­kunft der ers­ten Ko­lo­ni­sa­to­ren be­gan­gen. Ge­schich­te und Folk­lo­re ver­mi­schen sich mit lo­ka­ler Kunst, Kunst­hand­werk, his­to­ri­schen Kon­fe­ren­zen, Stra­ßen­um­zü­gen mit der Tuk Ka­pel­le, Sport­ver­an­stal­tun­gen und ty­pi­schen Spei­sen.

2. KAR­NE­VAL VON BARRANQUILLA (KO­LUM­BI­EN)

An­fang Fe­bru­ar – Dies ist das wich­tigs­te folk­lo­ris­ti­sche und kul­tu­rel­le Fest von Ko­lum­bi­en. Es be­zieht die ge­sam­te kul­tu­rel­le Viel­falt und die Folk­lo­re der ko­lum­bia­ni­schen Ka­ri­bik­küs­te ein. Die Ko­s­tü­me und ex­klu­si­ven Tän­ze die­ser Ver­an­stal­tung ha­ben die Vor­stel­lungs­kraft der Völ­ker die­ser Re­gi­on durch­drun­gen.

3. TAG DER TO­TEN (ME­XI­KO)

Es wird ins­be­son­de­re am 1. und 2. No­vem­ber be­gan­gen, ob­wohl es in ei­ni­gen Or­ten be­reits am 31. Ok­to­ber be­ginnt. – In ganz Me­xi­ko wer­den präch­ti­ge bun­te Al­tä­re auf­ge­stellt. Es wer­den Fes­ti­vals und kul­tu­rel­le und künst­le­ri­sche Wett­be­wer­be für Zeich­nun­gen, Ko­s­tü­me, Fo­to­gra­fi­en oder die bes­te Zu­be­rei­tung des Bro­tes für die To­ten or­ga­ni­siert.

4. FEST DER TEU­FEL­CHEN VON BO­RU­CA (COS­TA RI­CA)

Es dau­ert drei Ta­ge und drei Näch­te an, vom 31. De­zem­ber bis zum 2. Ja­nu­ar – Dies ist der re­prä­sen­ta­tivs­te Aspekt der Iden­ti­tät und in­di­ge­nen Brun­ka Kul­tur, ei­ne Pro­zes­si­on, die in der Form ei­nes Dra­mas den töd­li­chen Kampf zwi­schen dem spa­ni­schen Ein­dring­ling und der in­di­ge­nen Ge­mein­schaft dar­stellt. In den Ge­mein­den Bo­ru­ca und Rey Cur­ré wird die­se Fei­er am ers­ten Wo­che­n­en­de des Mo­nats Fe­bru­ar aus­ge­tra­gen.

5. KAR­NE­VAL VON TRI­NI­DAD UND TOBAGO (TRI­NI­DAD UND TOBAGO)

Vor der Fas­ten­zeit, die vor Ascher­mitt­woch zwi­schen Fe­bru­ar und März be­gan­gen wird – Die äl­tes­te ih­rer Art und größ­te Fei­er der ge­sam­ten Ka­ri­bik­re­gi­on. Das Herz­stück der Fei­er­lich­keit ist die Mu­sik, und be­son­de­re Be­deu­tung kommt dem So­ca zu, ei­nem afro­ka­ri­bi­schen Rhyt­mus, der auf der In­sel Tri­ni­dad ent­stand und dem Ca­lyp­so ent­sprang. Er wird mit der Steel Pan ge­spielt (Trom­mel aus Stahl), die als das ein­zi­ge ak­kus­ti­sche Mu­sik­in­stru­ment gilt, das im 20. Jahr­hun­dert er­fun­den wur­de.

6. BACCHANAL VON JA­MAI­KA (JA­MAI­KA)

Im ers­ten Quar­tal des Jah­res, im Ver­lau­fe von fast zehn Wo­chen – Ei­ne Viel­zahl mu­si­ka­li­scher Kom­par­sen wett­ei­fern mit ih­rer Mu­sik, Tanz und Ko­s­tü­men um den Rang der bes­ten Kar­ne­val Ka­pel­le in Kings­ton. Die Kom­par­sen er­tei­len kos­ten­lo­sen Tanz­un­ter­richt für die Rhyt­men So­ca und Ca­lyp­so.

7. FEI­ER DES KREU­ZES (PUERTO RI­CO)

Es wird am 3. Mai be­gan­gen – Die Ge­be­te zum Hei­li­gen Kreuz sind von Mu­sik be­glei­tet, mit In­stru­men­ten wie dem Gi­ro, den Rum­ba­ku­geln, den Con­gas und der Gi­tar­re. Es wer­den Ge­schen­ke ge­macht und es gibt Sü­ßig­kei­ten, Er­fri­schungs­ge­trän­ke und das be­rühm­te Ge­tränk Agua lo­ja, das mit Ing­wer zu­be­rei­tet wird.

8. KAR­NE­VAL VINCY MAS (ST. VIN­CENT UND DIE GRENADINEN)

Zwi­schen En­de Ju­ni und Mit­te Ju­li – Es wird in King­s­town aus­ge­tra­gen, dehnt sich aber auf das ge­sam­te Land aus. Es ist der wich­tigs­te Kar­ne­val des Lan­des. Die Kör­per wer­den be­malt, es fin­den Wett­be­wer­be im Ca­lyp­so und Steel Bands statt (Ka­pel­len mit Trom­meln aus Stahl), Stra­ßen­fes­te und Um­zü­ge.

9. PARRANDA VON SAN PE­DRO (VE­NE­ZUE­LA)

Das Fest wird am 29. Ju­ni be­gan­gen – Die Gläu­bi­gen sin­gen Volks­lie­der, um Mit­ter­nacht wird ei­ne Mes­se be­gan­gen und da­nach wer­den die Ab­bil­der in ei­ner Pro­zes­si­on auf die Stra­ße ge­tra­gen. Al­le ha­ben schwarz ge­färb­te Ge­sich­ter.

10. FES­TI­VAL COCOLO (DO­MI­NI­KA­NI­SCHE RE­PU­BLIK)

Das Tanz­thea­ter Cocolo spielt am 25. De­zem­ber und 6. Ja­nu­ar ei­nes je­den Jah­res – Sie be­nut­zen Mu­sik und Tanz afri­ka­ni­schen Ur­sprungs, In­tri­gen, Le­gen­den und dra­ma­ti­sche Fi­gu­ren, die der bi­bli­schen und mit­tel­al­ter­li­chen eu­ro­päi­schen Li­te­ra­tur ent­nom­men sind. Un­ter dem Na­men „Gu­loyas“sind im Volk die Mit­glie­der des Tanz­thea­ters Cocolo be­kannt. Sie tra­gen auf­fäl­li­ge Ko­s­tü­me mit schrei­en­den Far­ben, klei­nen Spie­geln und Schel­len, zu­sam­men mit ei­nem ma­jes­tä­ti­schen über­lan­gen Hut aus Pfau­en­fe­dern.

11. LA RARA (HAITI)

Das Fest, das zur Fas­ten­zeit be­gan­gen wird und von Ascher­mitt­woch bis Os­tern be­gan­gen wird, ist stark mit dem Wo­du ver­bun­den. Die Grup­pen durch­strei­fen die Stra­ßen und neh­men re­li­giö­se Ze­re­mo­ni­en mit tra­di­tio­nel­len In­stru­men­ten wie Trom­meln, Ba­ma­bú Trom­pe­ten und Tcha-tchá Ras­seln vor.os­ter­fest ge­fei­ert-hat star­ke Bin­dun­gen mit dem Voo­doo. Die Ban­den durch die Stra­ßen, die Durch­füh­rung re­li­giö­ser Ze­re­mo­ni­en mit tra­di­tio­nel­len In­stru­men­ten wie Trom­mel, die Trom­pe­ten von Ba­ma­bu und Tcha-tcha (ei­ne Art Ras­sel).

In Cos­ta Ri­ca ist das Fest der Teu­fel­chen von Bo­ru­ca und Rey Cur­ré be­rühmt, ei­ne Pro­zes­si­on, die den Kampf zwi­schen dem spa­ni­schen Ein­dring­ling und der in­di­ge­nen Ge­mein­schaft dar­stellt

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