Der Um­satz wächst

Hand­werks­be­trie­be sind gut dran

Mittelschwaebische Nachrichten - - Wirtschaft In Der Region -

Land­kreis Mit dem Ver­lauf des zwei­ten Quar­tals sind die von der Hand­werks­kam­mer Schwa­ben be­frag­ten Hand­werks­un­ter­neh­men hoch zu­frie­den. Die Um­satz­ent­wick­lung hat deut­lich an Fahrt auf­ge­nom­men. Die güns­ti­ge Ar­beits­markt­ent­wick­lung, nied­ri­ge Zin­sen und ei­ne ho­he Kon­sum- und In­ves­ti­ti­ons­be­reit­schaft sor­gen für vol­le Auf­trags­bü­cher. Auch für die nächs­ten Mo­na­te er­war­ten die Be­trie­be laut Pres­se­mit­tei­lung der Hand­werks­kam­mer ei­ne po­si­ti­ve Ent­wick­lung. 92 Pro­zent der be­frag­ten Hand­werks­un­ter­neh­men be­ur­tei­len ih­re Ge­schäfts­la­ge als gut oder be­frie­di­gend, das sind fünf Pro­zent­punk­te mehr als im Vor­quar­tal. Im Bran­chen­ver­gleich schnei­den das Kf­zHand­werk, die Bau- und Aus­bau­be­trie­be und die ge­werb­li­chen Zu­lie­fe­rer über­durch­schnitt­lich gut ab.

In den kon­sum­ori­en­tier­ten Hand­wer­ken wie Bä­cker oder Op­ti­ker liegt der An­teils­wert der po­si­tiv ge­stimm­ten Be­trie­be bei 80 Pro­zent. Quer über al­le Bran­chen ver­ge­ben in der ak­tu­el­len Um­fra­ge nur acht Pro­zent der be­frag­ten Fir­men schlech­te No­ten.

„Die gu­ten Kon­junk­tur­da­ten sind kein Selbst­läu­fer“, sagt da­zu der Hand­werks­kam­mer-Haupt­ge­schäfts­füh­rer Ulrich Wa­gner, die Un­ter­neh­men bräuch­ten Pla­nungs­si­cher­heit. Da­zu ge­hört für ihn auch die Re­form der Erb­schafts­steu­er, denn al­lein im schwä­bi­schen Hand­werk su­chen in den nächs­ten 10 bis 15 Jah­ren et­wa 4000 Be­trie­be ei­nen Nach­fol­ger. Nach ei­ner et­was kraft­lo­sen Um­satz­ent­wick­lung im ers­ten Quar­tal, sei­en die ak­tu­el­len Rück­mel­dun­gen aus den Be­trie­ben sehr er­freu­lich. Knapp 30 Pro­zent der Be­trie­be le­gen beim Um­satz zu. Vor drei Mo­na­ten lag der An­teils­wert noch bei le­dig­lich 17 Pro­zent.

Auch die durch­schnitt­li­che In­ves­ti­ti­ons­sum­me ist deut­lich ge­stie­gen. Mit 69000 Eu­ro fällt sie mehr als dop­pelt so hoch aus wie im Vor­quar­tal.

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