Ein­kau­fen oh­ne Ent­täu­schun­gen

An­schau­en, an­fas­sen, an­pro­bie­ren – die­se Vor­tei­le bie­tet der Klei­dungs­kauf vor Ort

Mittelschwaebische Nachrichten - - Aus Der Nachbarschaft | Landkreis - VON SON­JA NA­GEL

„Das muss ich auch ha­ben“– die­ses Vor­ha­ben tra­ge ich seit dem Grill­fest ver­gan­ge­ne Wo­che mit mir her­um. Wie un­glaub­lich gut mei­ne Freun­din in ih­rem tür­kis­far­be­nen Kleid aus­sah ... Des­halb wur­de so­gleich mei­ne Schwes­ter Ju­lia als Mo­de­be­ra­te­rin ver­don­nert und Sams­tag­früh, nach ei­nem aus­gie­bi­gen Früh­stück in un­se­rem Lieb­lings­ca­fé, zie­hen wir los. Gut, dass es vor Ort ei­ne viel­fäl­ti­ge Aus­wahl an klei­nen und grö­ße­ren Mo­de­ge­schäf­ten gibt. Mei­ne Mis­si­on für den heu­ti­gen Bum­mel lau­tet: Ich brau­che ein tür­kis­far­be­nes Kleid. Zu­ge­ge­ben – beim Klei­dungs­kauf geht es häu­fig nicht ums Brau­chen, son­dern ums Wol­len. Denn nur sel­ten be­nö­tigt man tat­säch­lich ein neu­es Klei­dungs­stück. Aber man möch­te schließ­lich mit dem Trend ge­hen und sich in sei­nem Schrank ein biss­chen Aus­wahl gön­nen. Zu­dem macht Shop­pen ein­fach Spaß. Das stel­le ich auch fest, als ich mit Ju­lia von Ge­schäft zu Ge­schäft zie­he. Nicht nur die Klei­der­ab­tei­lun­gen wer­den von uns ge­nau­es­tens un­ter die Lu­pe ge­nom­men. Schließ­lich kann man im­mer mal ein som­mer­li­ches Top, ei­nen ku­sche­li­gen Pull­over oder ein neu­es Paar Schu­he brau­chen. Viel­leicht hat man auch Glück und ent­deckt ein ech­tes Schnäpp­chen. So wan­dern erst mal neue Snea­ker fürs Fit­ness­stu­dio in mei­ne Ein­kaufs­ta­sche. Mei­ne Be­glei­tung gönnt sich ei­ne Je­ans­ja­cke. Doch das Vor­ha­ben Klei­der­kauf ist nicht ver­ges- sen. Zum Glück bin ich in den Ge­schäf­ten nicht auf mich al­lei­ne ge­stellt. Von den kom­pe­ten­ten Ver­käu­fern be­kom­me ich ehr­li­che und hilf­rei­che Rück­mel­dun­gen.

Bes­tens be­ra­ten

Rein ins nächs­te Ge­schäft: Zwar gibt es ge­nug Klei­der in mei­ner Wunsch­far­be, al­ler­dings hö­re ich hier er­neut, dass zu mei­ner Haar­far­be rot viel bes­ser pas­sen wür­de und dass der Schnitt ei­nes kur­zen Kleids mei­ner Fi­gur noch bes­ser schmei­cheln wür­de. Al­so las­se ich mich doch über­zeu­gen und schlüp­fe in ei­ne ro­te Al­ter­na­ti­ve. Das Kleid sitzt wie an­ge­gos­sen, stel­le ich fest, als ich ei­nen Blick in den Spie­gel wer­fe. Auch mei­ne Schwes­ter ist be­geis­tert: „Wow. Der Stoff fühlt sich traum­haft an.“Jetzt, wo ich mich so be­gut­ach­te, muss ich der Mo­de­ex­per­tin Recht ge­ben: Ich ha­be mein ab­so­lu­tes Traum­kleid ge­fun­den. Und das, ob­wohl ich nach et­was an­de­rem ge­sucht ha­be. Das macht den Kauf vor Ort ein­fach aus. Da kann das nächs­te Grill­fest kom­men.

In­fos im In­ter­net www.kauf-vor-ort.com www.face­book.com/kauf­vor­ort

Fo­tos: Sy­da Pro­duc­tions; Ari­wa­sa­bi; blank­stock; al­le: Fotolia.com

Ge­mein­sam wird der Ein­kaufs­bum­mel zum Er­leb­nis. Denn was gibt es Schö­ne­res, als ent­spannt durch die Stra­ßen zu bum­meln und nach Schnäpp­chen Aus­schau zu hal­ten?

Der Blick in den Spie­gel ver­rät, ob ei­nem das Kleid wirk­lich passt. Beim Kauf vor Ort ist man im Ver­gleich zum On­li­ne­kauf oder zum Be­stel­len aus dem Ka­ta­log vor Ent­täu­schun­gen si­cher.

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