Ser­bi­en: Kein Kon­takt mit Ko­so­vo-Sport­lern

Mittelschwaebische Nachrichten - - Olympische Spiele 2016 -

Die ser­bi­sche Re­gie­rung hat ih­ren Ath­le­ten bei den Olym­pi­schen Spie­len in Rio ge­ra­ten, je­den Kon­takt mit Sport­lern aus dem be­nach­bar­ten Ko­so­vo zu ver­mei­den. Selbst bei ei­ner Sie­ger­eh­rung soll­ten die Ser­ben das Po­dest un­ter Pro­test ver­las­sen, sag­te Sport­mi­nis­ter Van­ja Udo­vicic. „Wir kön­nen we­der die Hym­ne hö­ren noch die Na­tio­nal­fah­ne an­se­hen“, be­grün­de­te der Mi­nis­ter den un­ge­wöhn­li­chen Rat­schlag mit Blick auf das Ko­so­vo. Denn da­mit wür­de man au­to­ma­tisch die Sou­ve­rä­ni­tät der frü­he­ren ser­bi­schen Pro­vinz an­er­ken­nen. Die Ent­schei­dung blei­be aber je­dem ein­zel­nen ser­bi­schen Sport­ler über­las­sen. „Das ist nur ein Rat­schlag“, sag­te der Mi­nis­ter. (dpa)

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